Sicher & einfach bezahlen

|
 |
OLD SORREL- LANGUAGE GERMANOld Sorrel... („Old Sorrel" hat eine Dynastie von Leistungspferden für King Ranch gegründet. Noch heute, nach über 60 Jahren, findet man sein Blut in den Siegern jeder Leistungsveranstaltung, in der das Quarter Horse sich auszeichnet.) Die King Ranch in Kingsville, Texas, wollte, seinem Prospekt nach, „ein ideales Pferd für Ranch-, Remount-, Polo- und Vergnügungszwecke" erzeugen. Aus diesem Programm entwickelte sich ein Quarter Horse, welches in jedem der obengenannten Bereiche erfolgreich war. Im Prospekt heißt es weiter: „Die Ergebnisse entstanden dadurch, daß von einem Spitzenindividum ausgegangen wurde, in dem eine perfekte Aktion mit einer wunderbaren Charakterveranlagung verbunden waren." Jenes Spitzenindividuum war ein Hengst, den wir inzwischen als „Old Sorrel" kennen. Seine Eigenschaften wurden verbessert und „fixiert" durch die Verwendung von wissenschaftlichen Züchtungsregeln und durch die Quarter Horse die das Blut von Old Sorrel in sich trugen (oft sogar durch mehrere Kreuzungen), als AQHA gegründet wurde. Auch heute, nach mehr als 50 Jahren, findet man sein Blut in den Siegern jedes Arbeitswettkampfs, in dem das Quarter Horse anerkannt wird. Viele Sieger und Champions von heute tragen seinen Namen im Stammbaum. Die King Ranch wurde 1853 gegründet, als Richard King $ 300 für 15.550 Morgen (acres) einer spanischen Landzuteilung, die unter dem Namen „Rincon de Santa Gertrudis" registriert war, zahlte. Dort neben dem Bach Santa Gertrudis gründete er, zusammen mit einem Partner namens Gideon K. (Legs) Lewis (der später getötet wurde), ein Viehzuchtunternehmen. Bis Ende des 20. Jahrhunderts nahm die Ranch mehr Land ein als der ganze Bundesstaat Rhode Island. Als Kind am 14. April 1885 verstarb, hatten sich unter seinem Besitz 600.000 Morgen Land und Tausende Rindviecher und Pferde angesammelt. Seine Witwe, Henrietta, war entschlossen, die Ranch weiter mit Erfolg zu betreiben. Als eine ihrer ersten Taten hat sie ihren Schwiegersohn, Robert Justus Kleberg, zu Verwalter der Ranch befördert. Im Laufe der nächsten 40 Jahren hat diese Partnerschaft den Traum realisiert, in dem immer ertragreichere Methoden der Verwaltung des Landes und des Viehs angewendet wurden. Kleberg, ein Anwalt, hat die Aufmerksamkeit Capitain Kings auf sich gezogen, als er eine Gerichtsverhandlung gegen Kings Anwälte gewonnen hatte. King hat ihn am nächsten Tag angestellt. Als er immer enger in die Aktivitäten der Ranch verwickelt wurde, lernte er Kings Tochter Alice kennen und heiratete sie. Ihre Söhne Richard M. (Dick) und Robert Justus Jr. (Bob) übernahmen die Ranch, als ihr Vater 1916 zu krank wurde, um sie weiterzuführen. Nach dem Beispiel ihres Vaters und Großvaters fuhren sie fort, die modernsten und fortschrittlichsten Methoden der Ranchverwaltung anzuwenden. Dick studierte Jurisprudenz an der Universität von Texas (er war später US Congressman). 1911 kehrte er wieder zur Ranch zurück um mit der Verwaltung des wachsenden Unternehmens zu helfen. Bob aber hatte erst 2 Jahre Studium an der Universität von Wisconsin vollendet, als er 1916 nach Hause berufen wurde. Als einer seiner ersten Aufgaben wurde er mit der weiteren Aufbesserung des Viehs durch Zucht betraut. Aber er befaßte sich auch mit der Pferdezucht. Mehrere Thoroughbred und Standartbred Hengste wurden im Laufe der Jahren zur Zucht hergenommen. Auch manche Araber-, Saddlebred- und Morganhengste wurden zu den Zuchtstutenherden gelassen – Stuten, die ihre Vorfahren unter den Mustangs hatten, die frei auf dem Land liefen, als King es kaufte. Obwohl verbessert, die Pferde erfüllten nicht die Forderungen, die die Ranch verlangte. Sie hatten weder die geforderte Widerstandsfähigkeit und Ausdauer, noch waren sie akzeptable Viehpferde. Da er immer ein wachsames Auge für verbesserte Arbeitsmethoden oder Vieh auf anderen Ranches hatte, beobachtete Bob mit besonderem Interesse die Pferde, die von der naheliegenden Ranch des George Cleggs kamen. George´s größter Stolz war eine Herde Zuchtstuten, die sich wegen ihrer Schönheit und Begabung besonders auszeichnete. Diese Stuten, seine „Wachspuppen", mußten in beiden Bereichen hervorragend sein. Clegg war genauso scharfsinnig bei der Wahl der Hengste, die seine Stuten decken sollten. Anfang des Jahrhunderts benutzte er „ Little Rondo" , gezeugt von „Sykes`Rondo". 1905 kaufte Clegg „Little Joe", dessen Vater „Traveler" war. Nach einer sehr erfolgreichen Rennkarriere, ließ Clegg „Little Joe" mehrere Jahre bei seinen Stuten. Dann verkaufte er den Zuchthengst an Ott Adams, einen benachbarten Rancher, der für seine schnellen Pferde bekannt war. Als nächstes fiel Clegg´s Aufmerksamkeit auf den jungen „Hickory Bill", Sohn des sensationellen Läufers „Peter McCue", beide von Samuel Watkings auf seiner Littel Grove Stock Farm gezüchtet. „Hickory Bill´s" Mutter war „Lucretia M", die von „The Hero" gezeugt wurde (Thoroughbred Sohn des „Iroquois", Mutter „Ontario", ihrerseits Tochter des herausragenden „Bonnie Scotland"). Seine 2. Mutter stammte auch von Watkin´s Zuchtfarm. Sie hieß „Bird", gezeugt von „Jack Traveler", Mutter „Kitty Clyde". „Jack Traveler" wurde in Texas gezüchtet, gezeugt entweder von „Steel Dust" (Vater „Harry Bluff") oder vom Sohn des „Steel Dusts". Seine Mutter war „Hickory Bill" in den Besitz der Little Grove Stock Farm. „Kitty Clyde" war eine ganz Schnelle, die in ihrem Heimatstaat Kentucky, in Texas und letztlich in Illinois an Rennen teilnahm; dort wurde sie nach einiger Zeit an Samuel Watins übereignet. In einem frühen Zuchtbuch für Thoroughbreds (Vorgänger des American Stud Book´s für Thoroughbreds) steht, daß sie von „Star Davis" TB gezeugt wurde; ihre Mutter war „Margravine", gezeugt vom importiertem Thoroughbred „Margrave". Sie zeigte sich sowohl als gute Zuchtstute wie auch als Rennpferd. Mit „Bird" zusammen war sie Mutter von „Nora M" – eine vollendete Halbmeile-Rennerin, die ihre Rennkarriere mit der Geburt von „Peter McCue" beendete. Unter Clegg´s „Wachspuppen" waren vier Stuten mit ungewöhnlichem Hintergrund. Ein Zahnarzt in Mexico kaufte in Kentucky eine Waggonladung Stuten un ließ sie auf seiner Ranch laufen. Sie haben reichlich Nachkommen mit guten Eigenschaften hervorgebracht, und er verkaufte nach einer Zeit eine Waggonladung an einen Rancher namens J.C. McGill, einen Partner von Clegg im Viehgeschäft. Clegg erblickte darunter vier ältere Stuten, die er in seine Herde integrieren wollte, und erhielt sie, in dem er jüngere, fette Stuten abgab. Eine dieser älteren Stuten, die möglicherweise eine der ursprünglich in Kentucky gezüchteten Stuten sein könnte, gebar im Jahre 1915 ein vielversprechendes Sorrel-Fohlen, dessen Vater „Hickory Bill" war. Im Stammbaum des Sorrel-Fohlens heißt es, die Stute sei eine Dr. Rose Stute von unbekannter Züchtung. Das heißt aber nicht, daß sie nicht auch maßgeblich zu den vortrefflichen Genen seines Wesens beigetragen hätte. El Alazan In jenem Jahr schlug Kleberg seinem Cousin vor, bei Clegg vorbeizuschauen. Clegg, ein rühriger Manager der King Ranch, kannte sich sehr gut in Sachen Pferde aus. Er erspähte die kräftige Dr. Rose Stute und ihr Sorrel-Fohlen. Nach etwas Hin-und- Her kaufte er das Fohlen für $ 125, und lieh sich die Stute aus, um das Fohlen zurück zur King Ranch zu führen. Das Fohlen wuchs auf und entwickelte sich prächtig, es war auf der Ranch einfach als „das Clegg Pferd" bekannt. Die Kinenos nannten es „El Alazan", spanisch für The Sorrel. Später änderten sie den Namen ab in „El Alazan Viejo", der alte Sorrel. Als später das uralte Pferd beim AQHA registriert wurde, mußte es einen Namen haben. Sein Kosename wurde ins Englische „Old Sorrel" übersetzt. Die Tradition auf der King Ranch verlange von seinen Hengsten und Stuten, daß sie durch alltägliche Arbeit mit dem Vieh es verdienten, sich zu der Zuchtherde zu gesellen. Mit „Old Sorrel" wurde auch keine Ausnahme gemacht. Wie Bob Kleberg schrieb, „bewährte sich „Old Sorrel" als das bei weitem beste Viehpferd, das jemals auf der King Ranch arbeitete". Das Pferd war mit seiner Schönheit, Charakter, Ebenmaß, Harmonie und Feinheit bei der Handhabung einfach hervorragend. Kleberg erwähnte ferner, daß „„Old Sorrel" nicht nur das beste Viehpferd war, daß ich je geritten habe, sondern daß er auch ein verdammt gutes Rennpferd war. Er hatte das ausgeglichene Aussehen und das Gespür eine Rennpferdes. „ Eine bekannte Geschichte macht „Old Sorrel´s" vollkommene athletische Fähigkeiten anschaulich: als die Frau von Bob Keberg begann sich für Thoroughbred Springpferde zu interessieren, ließ sie eine Springanlage den Regeln entsprechend auf der Ranch bauen. Bob ließ sie wissen, daß er ein altes Viehpferd hatte, welches die Hindernisse überspringen könnte. Wie die Geschichte weiter erzählt, band Bob „Old Sorrel´s" Leitfuß an sein Kopfgeschirr und ritt den 14-jährigen Hengst ohne Sattel über alle Hindernisse, einschließlich 4 Fuß hohe Oxer. Anscheinend war Kleberg der Meinung, wenn ein Pferd es als alltäglich betrachte, über dornige Kakteen und Gestrüpp springen zu müssen, könne es genauso leicht künstliche Barrieren auf einer ebenen Fläche bewältigen. „Old Sorrel" hatte noch 2 Eigenschaften, die die Ranchverwaltung zu würdigen wußte: Erstens war er von einer prächtigen, dunkelbraunen oder rotbraunen Farbe. Da diese Sorrelfarbe rezessiv ist, kann man sie mit Leichtigkeit weitervererben. Noch dazu hatte er keine weiße Farbe auf den Beinen. Wegen den alkalischen, sandigen Böden der Ranch war es wichtig, so wenig weiße Farbe wie möglich an den Füßen der Pferde zu haben. Dr. J.K. Northway fing 1916 als Tierarzt auf der Ranch zu arbeiten an. Seine Leistung während seiner Jahrzehnten langen Dienst auf der Ranch trug viel zu der Entwicklung der hervorragenden Eigenschaften des Viehpferdes bei. Northway schrieb:" „Old Sorrel" war ein wunderschönes, chestnutfarbenes Pferd von mittlerer Größe und Gewicht. Ich möchte sagen, vielleicht ein wenig zu lang im Körper, aber ansonsten zu jeder Zeit ein wunderbar ausbalanciertes und vielseitig zu benutzendes Pferd." Er bemerkte weiterhin, daß „Old Sorrel" ein Stockmaß von 14.3 und eine wunderbare Disposition hatte. „Ich war dabei, als Kleberg und George Clegg ihn morgens fingen und den ganzen Vormittag ritten, um ihn dann den ganzen Nachmittag rennen zu lassen. „Northway sagte weiter: „Man konnte mit ihm alle Rancharbeiten ausführen, und er war nicht nur gut, er war hervorragend in allem, was er tat." Wenn er zur Zucht hergenommen wurde, beobachtet man seine Fohlen genau und sortierte sie sorgfältig aus. Fünfzig Stuten, die unter den am leichtesten zu handhaben und zu reiten auf der Ranch waren, wurden ausgewählt, um „Old Sorrel´s" Harem zu bilden. Sie waren größtteils Thoroughbreds, manche auf der Ranch gezüchtet, manche bekannt als „Lazarus Stuten". Später fügte man Stuten, die von George Clegg und Ott Adams stammten, dazu bei, als entdeckt wurde, daß „Old Sorrel" sich sehr wohl mit Töchtern von „Littel Joe" (Sohn von „Traveler", der in beiden Herden gebraucht wurde) kreuzen ließ. Ähnlich wie bei den Stuten des Dr. Rose, wurden die Lazarus Stuten von Sam Lazarus aus Fort Worth gekauft. Lazarus, Präsident der Quanah, Acme, und Pacific Eisenbahngesellschaft, hatte eine Herde Renntoroughbreds zusammengestellt. Als er genug vom Pferderennen hatte, suchte er ein gutes Zuhause für seine Pferde. 1910 bot er sie an die King Ranch, bekam aber zur Antwort, daß sie dort nicht benötigt wurden. Lazarus bohrte aber weiter. Als Caesar Kleberg wegen einer anderen Angelegenheit in Fort Worth war, beschloß er, Lazarus´ Pferde anzuschauen. Er war beeindruckt und entschied sich, die Ranch könne die Pferde sehr wohl gebrauchen. Lazarus verkaufte sie für $100 das Stück. Die King Ranch willigte ihrerseits in 2 ungewöhnliche Bedingungen ein: Die neuen Besitzer durften keines der Pferde für Rennzwecke benutzen; sie dürfen den Stammbaum keines dieser hochgezüchteten Pferde bekanntgeben. Unter den Pferden befand sich ein Hengst namens „Martin´s Best". Wie Northway sich erinnerte, war Kleberg der Meinung, daß dieses Pferd „wahrscheinlich des Beste darstellt, vom Aufbau und Typus der frühen Basisthoroughbreds, die ein Bestandteil der großen Familie „Old Sorrel" Pferde ausmachen, hergesehen". Zwei Wallachs aus der ersten Zuchtgruppe wurden ausgesucht, die beweisen sollten, „Old Sorrel könne Pferde produzieren, die den hohen Qualitätsmaßstab der Ranch in Sache Arbeit mit dem Vieh gerecht würden. Einer davon hieß „Tino" (nicht mit seinem Vollbruder, dem Hengst „Tino", zu verwechseln). „Tino", der Wallach, hatte als Mutter die „Brisa" (eine Tochter „Martin Best´s"), welche Bob´s Lieblingsreitpferd war, bis sie zu den Zuchtstuten kam. Der andere Wallach hieß „Melon". „Tino" wurde von Bob Kleberg geritten und „Melon" von Lauro Cavazos, derzeit Foreman der Ranch und ein besonders guter Reiter. Die zwei Reiter probierten ihre Pferde mit jeder Form der Arbeit auf der Ranch aus, wetteiferten mit einander, um zu sehen, welches Pferd nun doch das Bessere wäre. Beide Pferde bestanden die Prüfungen mit Bravour und bestätigten die Hoffnung, daß „Old Sorrel" ein guter Zuchthengst sein würde. Bob Kleberg, der durch sein Studium auf der Universität von Wisconsin und durch praktische Erfahrungen auf der Ranch wissend in Sache Genetik war, wollte „Old Sorrel´s" Qualitäten in zukünftigen Generationen bewahren. Zusammen mit dem Genetizist A.O. Rhoad schrieb er in dem „Abstammungsjournal": Da wir gesehen hatten, wie andere Hengste, die erwiesenermassen überragenden Zuchteigenschaften hatten, diese aber nur für eine Generation weitergaben, waren wir entschlossen, die wundervollen Qualitäten dieses Hengstes möglichst fortbestehen zu lassen. Typisch für die progressiven Methoden der King Ranch wurden als erster Schritt 1.200 unerwünschte Stuten, Wallache und Maultiere zusammengetrieben und über den Fluß nach Mexico verschifft. Northway berichtet, daß „wir nichts dafür zurückbekamen, aber wir glaubten die beste Arbeit geleistet zu haben, die wir je an einem Tag geleistet hatten. „Dadurch ist Platz für die Pferde der Zukunft geschaffen worden." „Old Sorrel" züchtete seine ersten Fohlen mit den besten seiner Töchtern aus den originalen 50 Stuten. Diese Fohlen wurden als vielversprechend, aber nicht hervorragend, eingestuft. Da entschied man sich, die Zucht in der Linie weniger intensiv auszuüben, und züchtete „Old Sorrel´s" Töchter zu seinen Söhnen, und die Töchter seiner Söhne zu anderen Söhnen. Dieser Plan fing sofort an Fohlen zu produzieren, die nicht nur gute Leistung brachten, sondern auch den Typus und andere feine Eigenschaften des „Old Sorrels" beibehielten. Aus „Old Sorrel´s" erster Zuchtgruppe von 1922 behielt man nur einen Sohn als Hengst, „Little Richard" von der AQHA die Registrationsnummer 17, eine der 18 Nummern, die für hervorragende Basisväter reserviert waren. „Little Richard" zeugte zusammen mit den King Ranch Stuten von 1927 bis 1937. aus der zweiten Zuchtgruppe (1923) kamen noch zwei Hengste von höchster Qualität: „Solis" und „Cardinal" (manchmal „Cardenal" geschrieben). Nachdem diese ihre Prüfung unter dem Sattel bestanden hatten, fügten sie sich in den Verband der Hengste für das Zuchtprogramm ein. Cardinal und Peppy Sie waren sich ähnlich, was den Typus anbelangt, aber „Cardinal" war besser in der Handhabung als „Little Richard". Dafür war „Cardinal" im Temperament nicht so ausgeglichen, und er war nicht so groß. Der Versuch wurde gemacht, die besseren Qualitäten der beiden zu kombinieren, in dem jeder mit Töchtern des anderen gepaart wurde. Die Belohnung kam, als 1934 „Little Richard" mit einer Tochter „Cardinals" „Peppy" zeugte. „Peppy" war das erste Pferd auf der King Ranch, das ausgiebig auf Ausstellungen gezeigt wurde. Es heißt, daß „Peppy" etwas über 15 Hand maß und etwa 1.200 Pounds wog. Er wurde von 1936 bis 1941 im ganzen Südwesten der USA gezeigt, und trug wesentlich dazu bei, King Ranch und die Quarter Horse Zucht bekannt zu machen. 1940 war „Peppy" Grand Champion sowohl in Fort Worth wie auch in Beeville. 1941 wurde er als Champion Hengst, Champion Arbeitspferdetypus für Vieharbeit, und Bestes Pferd der Ausstellung in Tucson, Arizona beurteilt. Noch dazu hatte er eine Viertelmeile in 22.2 Sekunden bearbeitet. „Peppy" zeugte einige der besten Pferde, die jemals auf der Ranch produziert wurden. Zwei der von ihm stammenden Ausstellungssieger waren „Peppy Jr." Und „Rosal". „Peppy Jr." Zeugte später „Pepper Girl", die zweite Mutter des spektakulären Cuttingpferdes „Peponita". „Peponita" gewann zwei NCHA Weltmeisterschaften für Cutting. Später wurden „Peppy´s" Siegernachkommen von und AQHA-Champion „Peppy´s Pokey" vorangeführt. Nach siner Showkarriere zeugte „Peppy´s Pokey" seinerseits ROM-Arena qualifizierte Nachkommen. „Peppy´s" Sohn „Cuero" wurde in Kalifornien ein wichtiger Zuchthengst. Er zeugte viele Arbeitspferde, einschließlich ROM-Qualifizierte, während seine Töchter die Familie mit AQHA-Champions, ROM Rennpferde und ROM-Arena Leistungspferde bereicherten. Ein weiterer Sohn „Peppy´s", der zwar die Ranch verließ, aber in anderen Händen ein wichtiger Zuchthengst wurde, war „Tamo". Der vielseitige „Tamo" zeugte ROM-Qualifizierte Rennpferde, abreitende ROM Leistungspferde und Halfter-Champions. Durch seine Töchter wurde er später ein führende Zuchthengst der AQHA Champions. Solis und Wimpy Obwohl er erst ein paar Jahre nach „Cardinal" zur Zucht hergenommen wurde, hatte „Solis" ein wahrscheinlich noch nachhaltigere Einwirkung auf die King Ranch Pferde als jener. Er machte einen wichtigen Beitrag zum Zuchtlinie-Programm, indem er außergewöhnliche Pferde zusammen mit Töchtern des „Old Sorrels" zeugte. Eins dieser doppelgezüchteten Fohlen war der große „Wimpy". „Wimpy" erlangte schnell Berühmtheit, indem er 1941 zum Grand Champion Hengst an der Fort Worth Stock Show ernannt wurde. Die AQHA hatte eingewilligt, die Registrationsnummer 1 für den Sieger jener Ausstellung bereitzuhalten. „Wimpy" erwies sich im Laufe seiner Karriere als würdiger Träger dieser Auszeichnung. Sein Ruf wurde von der AQHA betätigt, als „Wimpy" eins von den ersten vier Pferden wurde, die in die Ruhmeshalle der AQUA einzog. „Old Sorrel" kam im nächsten Jahr, 1940, dazu. Zusammen mit Töchtern von „Old Sorrel" zeugte „Wimpy" u. a. die Fohlen „Wimpy II", „Lauro", „Bill Cody" und „Silver Wimpy" (Vater der brillianten „Maion´s Girl", 1954 und 1956 World Champion Cutting Horse). Ein weiterer Sohn, der ein führender Zuchthengst wurde, war „Showdown". „Wimpy´s" Sohn „Kip Mac" wurde ein früher AQHA Champion. „Wimpy II" wurde nach Oklahoma gebracht, mit John Dawson`s intensiv „Missouri Mike" –gezüchteten Stuten gepaart, und wurde führender Vater und führender Großvater mütterlicherseits von AQHA Champions. Zu seinen Nachkommen zählten auch zwei ROM Fohlen. Er zeugte auch „Wimpy III", der auch ein führender Vater und führender Großvater mütterlicherseits von AQHA Champions wurde. Auch „Lauro" verließ die Ranch, ehe er seinen beachtlichen Ruf gründen konnte. „Lauro" zeugte im Westen von Texas mehrere AQHA Champions, wie „Sonora Sorrel" und „Sonora Monkey". Während seiner Karriere als einer der führenden Halfterpunkt-Sieger aller Zeit, verdiente „ Sonora Sorrel" 198 Punkte im Jahre 1964 und wurde in die Ruhmesliste für Halfterpferde eingetragen. 1959 war „Senora Monkey" sowohl Ruhmesliste Calfroping-(Kalbseilen-) Pferd wie auch Reining-(Zügel-) Pferd der Ruhmesliste. „Lauro" war sowohl väterlicherseits als auch mütterlicherseits Großvater der Stute „Revision", wie die Urkundenbücher bestätigen. Diese Stute war Mutter von „Pass Over", die sowohl Champion Quarter Running zweijährige Stutenfohlen des Jahres 1973 wurde, als auch Champion Quarter Running dreijährige Stutenfohlen von 1974, und die mehr als eine halbe Million Dollar verdiente. Ranchero und Rey Del Rancho Nach der Meinung von Bob Kleberg war der zweite große Beitrag von „Solis" die Zeugung „Rancheros" mit einer „Old Sorrel" Stute. „Ranchero" war ein Lieblingspferd des Formans Lauro Cavazos, der sein Wissen über die Pferde der Ranch durch die Arbeit mit ihnen erlangte. Die Tradition „Rancheros" wurde durch seinen Sohn „Rey Del Rancho" fortgesetzt. Dieser jüngere Hengst, der in den ersten vier Generationen fünf Kreuzungen zu „Old Sorrel" Aufweisen konnte, hatte als Mutter eine „Babe Grand" Stute. Er wurde ein Lieblingspferd von Dick Kleberg, Jr. Und den Cowboys auf der Ranch. Sie waren von der früh gezeigten Geschwindigkeit und Intelligenz seiner Fohlen beeindruckt. Bob, aber, mochte ihn nicht so gern wegen seiner geringen Größe. Er beschrieb „Rey Del Rancho" als ein „ausbalanciertes Pferd, 14.3 Hand hoch, hinten aber leicht; ein ordentliches Pferd, das sehr behend ist." „Rey Del Rancho" verewigte sich in der Zuchtherde sowohl durch seine Töchter als auch seine Söhne. Er war der Vater von „Anita Chica", eines der größten Showpferde der Ranch. Sie produzierten den ROM-Qualifizierte und NCHA Spitzenverdiener „El Pobre". Dieser erwies sich als ein sehr erfolgreicher Zuchthengst, wozu er verbreitet benutzt wurde. Unter den einflußreichen Söhnen von „Rey Del Rancho" waren „Callan´s Man" (ein NCHA Pferd der Obersten Zehn Gruppen und Vater vom guten Cutter „Mr. Linton") und „El Rey Rojo", Vater von „El Bandido Rojo", ein Spitzen-Showpferd, bis er vorzeitig mit 3 Jahren in einem Feuer umkam. Noch ein Hauptbeitrag zum Ruf von „Rey Del Rancho" als der möglicherweise allzeit beste Erzeuger von Cuttingpferden auf der Ranch machte sein Sohn „Rey Jay" erst richtig bekannt, als seine Töchter mit „Jewels Leo Bars", besser bekannt als „Freckles", gpaart wurden. Daraus entstanden solche Star Fohlen wie „Colonel Feckles", „Freckles Playboy" und „Freckles Hustler". Tomate Laureles Unter den „Old Sorrel" Fohlen vom Jahre 1927 war „Tomate Laureles". Robert Denhardt schrieb: „Tomate Laureles" war als Produzent von weiblichen Nachkommen unübertroffen. Eine seiner Töchter, z.B., war die Mutter der hochgeschätzten Show-Stute „Gitana Chica". Wegen seinen Zuchterfolgen bekam „Tomate Laureles" von der AQHA die Registrationsnummer 19. Im Jahre 1928 produzierte „Old Sorrel" noch ein außergewöhnliches Fohlen mit einer „Hickory Bill" Stute zusammen: „Babe Grande". Sowohl dieses Pferd als auch seine Söhne und Töchter waren ausgezeichnete Viehpferde. Die Töchter von „Babe Grande" produzierten „Saltillo`" und „Rey Del Rancho". „Saltillo" zeugte die begabte Cutting-Stute „Alice Star". Unter den Spitzen- Fohlen von „Babe Grande" zählte der Hengst „Brown Caesar". Seinen Namen findet man in den Stammbäumen sowohl Rennpferden als auch Showpferden. Seine Tochter „Lassie Ceasar", ein ROM-Rennpferd, produzierte das berühmte Rennpferd „Blond Joan" (1957 Champion Quarter Renn- Stutenfohlen und Mutter des Rennpferdes „Brigand"). Im Jahre 1932 produzierte die begabte Stute „Brisa" noch einen „Old Sorrel" Sohn namens „Tino". Dieser „Tino" blieb ein Hengst, und erwies sich als besonders potent. „Tino" war eine Seltenheit in der King Ranch Herde-ein Bay (kastanienbraunes Pferd). Northway berichtete, daß „Tino" ein wunderbares Individuum wurde", und „gewiss intelligent", mit hinreichender Größe. Macanudo Der große „Macanudo" war ein „Old Sorrel" Pferd der 1934 Nachkommengruppe. Seine Mutterd war „Canales Bell", eine Stute aus der „Hickory Bill" und „Texas Chief" Linie. Man sagte, daß „Macanudo" seinem Vater mehr ähnelte als sonst irgend ein Sohn des alten Pferdes, und er mag das beste Viehpferd seiner Generation gewesen sein. Wegen seines Aussehens wurde „Macanudo" Grand Champion Hengst der South Texas Viehshow von 1940. Seine Kombination von Aussehen und Können wurde weitergegeben an seinen Sohn „Babe Mac C", einen der ersten AQHA-Champions. „Babe Mac C" fuhr in der Linie fort mit der Zeugung von vier AQHA-Champions und mehreren ROM-Fohlen. „Macanudo" zeigte auch früh eine beträchtliche Schnelligkeit. Ein weiterer Sohn des „Macanudo" war, „Kingwood", der zum Beweis beitrug, daß der King Ranch Zucht auch außerhalb der Ranch einen wohltuenden Einfluß haben konnte. Er wurde mit Stuten von allen möglichen Stammbäumen gepaart, und zeugte Pferde mit Aussehen, Leistungsfähigkeit (zwei ROM), und Geschwindigkeit (vier ROM). Seine AA-Tochter „Old Folks" produzierte sieben ROM-Rennpferde, unter ihnen „Klondike" (AAA) und „Tonto´s Time" (AAA und Vater von AAA). Silver King und Water Lily „Old Sorrel´s" Sohn „Silver King" wurde 1937 geboren. Wohl wegen seiner Farbe, die Bay war, anstatt der für die King Ranch typischen ebenmäßigen kastanienbraunen Farbe, durfte dieses bemerkenswerte Individuum von der Ranch entfernt werden. „Silver King" zeugte eine große Anzahl sowohl Renn- wie auch Arbeitspferde, unter ihnen der AQHA-Champion „Baldy Silver". „Silver King´s" Söhne trugen viel zum Ruhm der Familie bei. Vielleicht der bekannteste Sohn war das ROM-Rennpferd „Double Diamond", das den AQHA-Champion „Two D Two" und andere ROM- Arbeitspferde zeugte. „Two D Two" erlange Unsterblichkeit durch die Zeugung des großen „Two Eyed Jack", der ein AQHA-Champion und allzeit führender Erzeuger von AQHA-Champions wurde. „Two D Two" zeugte auch „Tookie´s Two", das Reining Pferd der Ruhmliste des Jahres 1967. „Silver King´s" Töchter haben auch ihr Teil zum Ruhm beigetragen. Sie produzierten viele bekannte Pferde – unter ihnen AQHA-Champion „Eternal Sun", die AAA Rennpferde „Mr Magic Bar" und „Sugar Nicky", und die Stakes-Siegerin „Miss Davril". „Water Lily" galt als die beste Stute der King Ranch zu der Zeit als AQHA ins Leben gerufen wurde. Der Stammbaum zeigt, daß diese Stute eine Tochter des Wagoner Ranch´s „Yellow Jacket" war, obwohl von manchen behauptet wird, sie sei in Wirklichkeit die Tochter von Peter McCue´s „Buck Thomas". „Water Liliy" bestätigte ihr Ruf, indem sie 1941 den guten Hengst „Little Man", und 1943 den großen Hengst „Hired Hand" produzierte. Diese Söhne des „Old Sorrels" waren beide Spitzen- Showpferde. Im Jahre 1948, z.B., wurde „Hired Hand" Grand Champion Hengst und „Little Man" Reserve Champion bei der Texas State Fair. Im Jahre 1942 produzierte „Water Lily´s" von „Chicaro" gezeugte Tochter „Delicatesse De Texas" einen Sohn namens „Tejano", einen weiteren Sohn des „Old Sorrels", der später viel gute Pferde für die King Ranch Herde zeugte. Hired Hand Zusammen mit „Water Lily" zeugte „Old Sorrel" zum Ende seiner Zuchtkarriere seinen möglicherweise größten Sohn, „Hired Hand". Dr. Northway beschreibt „Hired Hand" als etwa 15 Hand hoch, wohlbalanciert, die Vorderbeine und der Hinterhand wundervoll muskulös, die Hinterbeine schön und gerade. Weiter berichtete er, daß „Hired Hand" mit einem besonders gutem Temperament ausgestattet sei, und er vermöge alles zu tun, was man von einem vielseitigen Quarter Horse verlangen mag. „Hired Hand" war ebenso hervorragend als Zuchtpferd. Obwohl z.B. nur 32 seiner Nachkommen in AQHA- anerkannte Shows gezeigt wurden, erlangen 3 davon ihre AQHA- Championships. „Hired Hand" und seine Fohlen waren so außergewöhnlich, daß man zu der Entscheidung kam, das gesamte Zuchtprogramm der Ranch auf ihn zu stützen. Dieses hat man fertiggebracht, indem man ihn in einem ähnlichen Programm benutzte, wie jenes, das für „Old Sorrel" entworfen wurde. Als Erstes wurde „Hired Hand" mit Stuten, die mehrere Generationen von „Old Sorrel" entfernt waren, gepaart. Die daraus entstehenden Fohlen und ihre Nachkommen wurden untereinander gekreuzt, um das Blut von „Hired Hand" optimal zu konzentrieren und sein Typus und seine Fähigkeiten fortzusetzen. Unter „Hired Hand´s" vielen erfolgreichen Showpferden befand sich die AQHA- Champions „H H Dee", „Henry´s Bullet" und „Strawboss T". „Fistful" und „Strawboss T " wurden noch dazu als Hervorragende Leistungspferde designiert. Unter den Söhnen „Hired Hands", „Hired Hand´s Cardinal", „El Shelton", „Tipo De Norias" und „Hired Hand II". Angesichts der Auszeichnungen seiner Fohlen müßte man „Hired Hand´s Cardinal" als einer der Besten in dieser Gruppe hervorragenden Pferden einstufen. Als Sohn einer Tochter „Peppy´s" trug „Hired Hand´s Cardinal" viel zum Glanz des Ansehens beider Seiten seiner Familien bei. Unter den bekannten Fohlen von „Hired Hand´s Cardinal" war das AQHA Hervorragende Cutting- Pferd „Chick Jay". Mit insgesamt mehr als 250 Punkte aus AQHA-Ereignissen zählte „Chick Jay" auch zu den AQHA- Champions. Zwei Töchter von „Hired Hand´s Cardinal", beide Spitzen- Leistungspferde, lieferten den Beweis, daß seine Talente nicht nur an die Söhne weitervererbt wurden. Sein Stutenfohlen „Wax Doll" war die AQHA High- Point Reining-Stute des Jahres 1962, und verdiente dazu ein Superior in Halfter. Die hervorragende Cutting-Stute „Laura Felicis" war AQHA World Champion Junior Cutting-Pferd des Jahres 1976, und 1977 war sie AQHA Reserve World Campion Senior Cutting-Pferd. Pep up Anfang der 40er Jahre kaufte die Waggoner Ranch in Vernon, Texas, zwei junge Hengste von der King Ranch ab. Der eine wurde von „Macanudo" gezeugt und der andere war ein Sohn „Peppy´s", namens „Pep Up". Viele Jahre später, nachdem das Pferd, das auf der Waggoner Ranch unter dem Namen „Pep Up" bekannt war, ein sehr erfolgreicher Zuchthengst geworden war, wurde von der AQHA die Behauptung empfangen, daß die zwei jungen Pferde während der Transport und Ausladung in einem Regensturm vertauscht wurden. Damals, bevor es üblich wurde, DAN Bluttests durch zu führen, mußte die Association ein Urteil auf bekannte Tatsachen begründen. Nach längerer Überlegung entschied man sich, die Zucht der zwei Hengste zu tauschen. Also änderte man die Urkunden derart, daß „Pep Up" als Sohn „Macanudos" aufgeführt wurde, und das andere Pferd als Sohn „Peppy´s". Ungeachtet wie es auch sein mag, hatte „Pep Up" jedenfalls selbstverständlich kräftig Blut von „Old Sorrel" erhalten. Obwohl „Pep Up" viele leistungsstarke Fohlen zeugte, wurde er vor allem als Vater von Zuchtstuten bekannt. Durch solche seiner Töchter wie „Shady Dell", die fünf AQHA-Champions produzierte, unter ihnen „Poco Dell" und „Peppy Belle", wie „Pep Up" ungeachtet seiner wirklichen Abstammung in Quarter Horse Geschichte weiterleben. „Peppy Belle" wurde durch die Geburt von zwei der größten Cutting-Pferde als Zuchtstute berühmt – „Peppy San" und „Mr. San Peppy". „Peppy San" war kein King Ranch Pferd, aber er trug nichtsdestotrotz zur Ruhm seiner Familie bei. Zwei seiner hervorragenden Fohlen, „Peppy´s Desire" und „Chunky´s Monkey", hatten als Mutter die World Champion „Stardust Desire". Da sie „Stardust Red" als Vater hatte, der von „Macanudo Junior" gezeugt wurde, hatten die zwei Cutters („Peppy´s Desire" und „Chunky´s Monkey") je zwei Kreuzungen zu „Macanudo". 1972 gewann „Mr. San Peppy" den NCHA Derby, und wurde sowohl den 1974 als auch 1976 zum NCHA Open World Champion ernannt. Er war das erste Pferd, das sowohl den NCHA Titel als auch die AQHA World Championship Cutting gewann, und zwar im Jahre 1976. Er war auch das erste Pferd, das $100.000 bei Open Cutting Events für Pferde gewann. Und er war das jüngste Pferd, das jemals in die NCHA Ruhmeshalle einziehen durfte. Die King Ranch benutzte diesen großen Wettstreiter zuerst leihweise, kaufte ihn aber dann und fügte ihn ihrer Zuchthengstkollektion bei. Auf diese Weise brachte die Ranch frisches Blut von Außerhalb herein, aber mit einem Pferd, das direkt von „Old Sorrel" stammte. Als Zuchthengst war „Mr. San Peppy" genau so dominant wie als Wettstreiter. Unter seinen Fohlen zählten sich das 1976 AQHA Reserve World Champion Cutting Horse „Beats Workin"; das 1982 NCHA World Champion Cutting Horse „Tenino San"; und NCHA Super Stakes Reserve Champion „Miss Peppy Also". „Mr. San Peppy" zeugte auch den bemerkenswerten „Peppy San Badger" (bekannt als „Little Peppy"). „Peppy San Badger" gehörte auch der NCHA Ruhmeshalle an; er gewann die 1977 NCHA Futurity, den 1978 NCHA Derby, und wurde NCHA Reserve World Champion des Jahres 1980. „Peppy San Badger" wurde von Joe Kirk Fulton aus Lubbock, Texas, gezüchtet, und von der King Ranch zu Zuchtzwecken gekauft. Er wurde ein bedeutender Erzeuger von Cutting-Pferden. „Old Sorrel" verstarb im Juli 1946, im Alter von 31 Jahren, doch sein Blut lebt weiter. Jede neue Generation bringt noch mehr begabte Pferde hervor, die ihre Stammbäume zurück zu dem unsterblichen Pferd verfolgen können.... the legend lives on! |
OLD SORREL- LANGUAGE GERMANOld Sorrel... („Old Sorrel" hat eine Dynastie von Leistungspferden für King Ranch gegründet. Noch heute, nach über 60 Jahren, findet man sein Blut in den Siegern jeder Leistungsveranstaltung, in der das Quarter Horse sich auszeichnet.) Die King Ranch in Kingsville, Texas, wollte, seinem Prospekt nach, „ein ideales Pferd für Ranch-, Remount-, Polo- und Vergnügungszwecke" erzeugen. Aus diesem Programm entwickelte sich ein Quarter Horse, welches in jedem der obengenannten Bereiche erfolgreich war. Im Prospekt heißt es weiter: „Die Ergebnisse entstanden dadurch, daß von einem Spitzenindividum ausgegangen wurde, in dem eine perfekte Aktion mit einer wunderbaren Charakterveranlagung verbunden waren." Jenes Spitzenindividuum war ein Hengst, den wir inzwischen als „Old Sorrel" kennen. Seine Eigenschaften wurden verbessert und „fixiert" durch die Verwendung von wissenschaftlichen Züchtungsregeln und durch die Quarter Horse die das Blut von Old Sorrel in sich trugen (oft sogar durch mehrere Kreuzungen), als AQHA gegründet wurde. Auch heute, nach mehr als 50 Jahren, findet man sein Blut in den Siegern jedes Arbeitswettkampfs, in dem das Quarter Horse anerkannt wird. Viele Sieger und Champions von heute tragen seinen Namen im Stammbaum. Die King Ranch wurde 1853 gegründet, als Richard King $ 300 für 15.550 Morgen (acres) einer spanischen Landzuteilung, die unter dem Namen „Rincon de Santa Gertrudis" registriert war, zahlte. Dort neben dem Bach Santa Gertrudis gründete er, zusammen mit einem Partner namens Gideon K. (Legs) Lewis (der später getötet wurde), ein Viehzuchtunternehmen. Bis Ende des 20. Jahrhunderts nahm die Ranch mehr Land ein als der ganze Bundesstaat Rhode Island. Als Kind am 14. April 1885 verstarb, hatten sich unter seinem Besitz 600.000 Morgen Land und Tausende Rindviecher und Pferde angesammelt. Seine Witwe, Henrietta, war entschlossen, die Ranch weiter mit Erfolg zu betreiben. Als eine ihrer ersten Taten hat sie ihren Schwiegersohn, Robert Justus Kleberg, zu Verwalter der Ranch befördert. Im Laufe der nächsten 40 Jahren hat diese Partnerschaft den Traum realisiert, in dem immer ertragreichere Methoden der Verwaltung des Landes und des Viehs angewendet wurden. Kleberg, ein Anwalt, hat die Aufmerksamkeit Capitain Kings auf sich gezogen, als er eine Gerichtsverhandlung gegen Kings Anwälte gewonnen hatte. King hat ihn am nächsten Tag angestellt. Als er immer enger in die Aktivitäten der Ranch verwickelt wurde, lernte er Kings Tochter Alice kennen und heiratete sie. Ihre Söhne Richard M. (Dick) und Robert Justus Jr. (Bob) übernahmen die Ranch, als ihr Vater 1916 zu krank wurde, um sie weiterzuführen. Nach dem Beispiel ihres Vaters und Großvaters fuhren sie fort, die modernsten und fortschrittlichsten Methoden der Ranchverwaltung anzuwenden. Dick studierte Jurisprudenz an der Universität von Texas (er war später US Congressman). 1911 kehrte er wieder zur Ranch zurück um mit der Verwaltung des wachsenden Unternehmens zu helfen. Bob aber hatte erst 2 Jahre Studium an der Universität von Wisconsin vollendet, als er 1916 nach Hause berufen wurde. Als einer seiner ersten Aufgaben wurde er mit der weiteren Aufbesserung des Viehs durch Zucht betraut. Aber er befaßte sich auch mit der Pferdezucht. Mehrere Thoroughbred und Standartbred Hengste wurden im Laufe der Jahren zur Zucht hergenommen. Auch manche Araber-, Saddlebred- und Morganhengste wurden zu den Zuchtstutenherden gelassen – Stuten, die ihre Vorfahren unter den Mustangs hatten, die frei auf dem Land liefen, als King es kaufte. Obwohl verbessert, die Pferde erfüllten nicht die Forderungen, die die Ranch verlangte. Sie hatten weder die geforderte Widerstandsfähigkeit und Ausdauer, noch waren sie akzeptable Viehpferde. Da er immer ein wachsames Auge für verbesserte Arbeitsmethoden oder Vieh auf anderen Ranches hatte, beobachtete Bob mit besonderem Interesse die Pferde, die von der naheliegenden Ranch des George Cleggs kamen. George´s größter Stolz war eine Herde Zuchtstuten, die sich wegen ihrer Schönheit und Begabung besonders auszeichnete. Diese Stuten, seine „Wachspuppen", mußten in beiden Bereichen hervorragend sein. Clegg war genauso scharfsinnig bei der Wahl der Hengste, die seine Stuten decken sollten. Anfang des Jahrhunderts benutzte er „ Little Rondo" , gezeugt von „Sykes`Rondo". 1905 kaufte Clegg „Little Joe", dessen Vater „Traveler" war. Nach einer sehr erfolgreichen Rennkarriere, ließ Clegg „Little Joe" mehrere Jahre bei seinen Stuten. Dann verkaufte er den Zuchthengst an Ott Adams, einen benachbarten Rancher, der für seine schnellen Pferde bekannt war. Als nächstes fiel Clegg´s Aufmerksamkeit auf den jungen „Hickory Bill", Sohn des sensationellen Läufers „Peter McCue", beide von Samuel Watkings auf seiner Littel Grove Stock Farm gezüchtet. „Hickory Bill´s" Mutter war „Lucretia M", die von „The Hero" gezeugt wurde (Thoroughbred Sohn des „Iroquois", Mutter „Ontario", ihrerseits Tochter des herausragenden „Bonnie Scotland"). Seine 2. Mutter stammte auch von Watkin´s Zuchtfarm. Sie hieß „Bird", gezeugt von „Jack Traveler", Mutter „Kitty Clyde". „Jack Traveler" wurde in Texas gezüchtet, gezeugt entweder von „Steel Dust" (Vater „Harry Bluff") oder vom Sohn des „Steel Dusts". Seine Mutter war „Hickory Bill" in den Besitz der Little Grove Stock Farm. „Kitty Clyde" war eine ganz Schnelle, die in ihrem Heimatstaat Kentucky, in Texas und letztlich in Illinois an Rennen teilnahm; dort wurde sie nach einiger Zeit an Samuel Watins übereignet. In einem frühen Zuchtbuch für Thoroughbreds (Vorgänger des American Stud Book´s für Thoroughbreds) steht, daß sie von „Star Davis" TB gezeugt wurde; ihre Mutter war „Margravine", gezeugt vom importiertem Thoroughbred „Margrave". Sie zeigte sich sowohl als gute Zuchtstute wie auch als Rennpferd. Mit „Bird" zusammen war sie Mutter von „Nora M" – eine vollendete Halbmeile-Rennerin, die ihre Rennkarriere mit der Geburt von „Peter McCue" beendete. Unter Clegg´s „Wachspuppen" waren vier Stuten mit ungewöhnlichem Hintergrund. Ein Zahnarzt in Mexico kaufte in Kentucky eine Waggonladung Stuten un ließ sie auf seiner Ranch laufen. Sie haben reichlich Nachkommen mit guten Eigenschaften hervorgebracht, und er verkaufte nach einer Zeit eine Waggonladung an einen Rancher namens J.C. McGill, einen Partner von Clegg im Viehgeschäft. Clegg erblickte darunter vier ältere Stuten, die er in seine Herde integrieren wollte, und erhielt sie, in dem er jüngere, fette Stuten abgab. Eine dieser älteren Stuten, die möglicherweise eine der ursprünglich in Kentucky gezüchteten Stuten sein könnte, gebar im Jahre 1915 ein vielversprechendes Sorrel-Fohlen, dessen Vater „Hickory Bill" war. Im Stammbaum des Sorrel-Fohlens heißt es, die Stute sei eine Dr. Rose Stute von unbekannter Züchtung. Das heißt aber nicht, daß sie nicht auch maßgeblich zu den vortrefflichen Genen seines Wesens beigetragen hätte. El Alazan In jenem Jahr schlug Kleberg seinem Cousin vor, bei Clegg vorbeizuschauen. Clegg, ein rühriger Manager der King Ranch, kannte sich sehr gut in Sachen Pferde aus. Er erspähte die kräftige Dr. Rose Stute und ihr Sorrel-Fohlen. Nach etwas Hin-und- Her kaufte er das Fohlen für $ 125, und lieh sich die Stute aus, um das Fohlen zurück zur King Ranch zu führen. Das Fohlen wuchs auf und entwickelte sich prächtig, es war auf der Ranch einfach als „das Clegg Pferd" bekannt. Die Kinenos nannten es „El Alazan", spanisch für The Sorrel. Später änderten sie den Namen ab in „El Alazan Viejo", der alte Sorrel. Als später das uralte Pferd beim AQHA registriert wurde, mußte es einen Namen haben. Sein Kosename wurde ins Englische „Old Sorrel" übersetzt. Die Tradition auf der King Ranch verlange von seinen Hengsten und Stuten, daß sie durch alltägliche Arbeit mit dem Vieh es verdienten, sich zu der Zuchtherde zu gesellen. Mit „Old Sorrel" wurde auch keine Ausnahme gemacht. Wie Bob Kleberg schrieb, „bewährte sich „Old Sorrel" als das bei weitem beste Viehpferd, das jemals auf der King Ranch arbeitete". Das Pferd war mit seiner Schönheit, Charakter, Ebenmaß, Harmonie und Feinheit bei der Handhabung einfach hervorragend. Kleberg erwähnte ferner, daß „„Old Sorrel" nicht nur das beste Viehpferd war, daß ich je geritten habe, sondern daß er auch ein verdammt gutes Rennpferd war. Er hatte das ausgeglichene Aussehen und das Gespür eine Rennpferdes. „ Eine bekannte Geschichte macht „Old Sorrel´s" vollkommene athletische Fähigkeiten anschaulich: als die Frau von Bob Keberg begann sich für Thoroughbred Springpferde zu interessieren, ließ sie eine Springanlage den Regeln entsprechend auf der Ranch bauen. Bob ließ sie wissen, daß er ein altes Viehpferd hatte, welches die Hindernisse überspringen könnte. Wie die Geschichte weiter erzählt, band Bob „Old Sorrel´s" Leitfuß an sein Kopfgeschirr und ritt den 14-jährigen Hengst ohne Sattel über alle Hindernisse, einschließlich 4 Fuß hohe Oxer. Anscheinend war Kleberg der Meinung, wenn ein Pferd es als alltäglich betrachte, über dornige Kakteen und Gestrüpp springen zu müssen, könne es genauso leicht künstliche Barrieren auf einer ebenen Fläche bewältigen. „Old Sorrel" hatte noch 2 Eigenschaften, die die Ranchverwaltung zu würdigen wußte: Erstens war er von einer prächtigen, dunkelbraunen oder rotbraunen Farbe. Da diese Sorrelfarbe rezessiv ist, kann man sie mit Leichtigkeit weitervererben. Noch dazu hatte er keine weiße Farbe auf den Beinen. Wegen den alkalischen, sandigen Böden der Ranch war es wichtig, so wenig weiße Farbe wie möglich an den Füßen der Pferde zu haben. Dr. J.K. Northway fing 1916 als Tierarzt auf der Ranch zu arbeiten an. Seine Leistung während seiner Jahrzehnten langen Dienst auf der Ranch trug viel zu der Entwicklung der hervorragenden Eigenschaften des Viehpferdes bei. Northway schrieb:" „Old Sorrel" war ein wunderschönes, chestnutfarbenes Pferd von mittlerer Größe und Gewicht. Ich möchte sagen, vielleicht ein wenig zu lang im Körper, aber ansonsten zu jeder Zeit ein wunderbar ausbalanciertes und vielseitig zu benutzendes Pferd." Er bemerkte weiterhin, daß „Old Sorrel" ein Stockmaß von 14.3 und eine wunderbare Disposition hatte. „Ich war dabei, als Kleberg und George Clegg ihn morgens fingen und den ganzen Vormittag ritten, um ihn dann den ganzen Nachmittag rennen zu lassen. „Northway sagte weiter: „Man konnte mit ihm alle Rancharbeiten ausführen, und er war nicht nur gut, er war hervorragend in allem, was er tat." Wenn er zur Zucht hergenommen wurde, beobachtet man seine Fohlen genau und sortierte sie sorgfältig aus. Fünfzig Stuten, die unter den am leichtesten zu handhaben und zu reiten auf der Ranch waren, wurden ausgewählt, um „Old Sorrel´s" Harem zu bilden. Sie waren größtteils Thoroughbreds, manche auf der Ranch gezüchtet, manche bekannt als „Lazarus Stuten". Später fügte man Stuten, die von George Clegg und Ott Adams stammten, dazu bei, als entdeckt wurde, daß „Old Sorrel" sich sehr wohl mit Töchtern von „Littel Joe" (Sohn von „Traveler", der in beiden Herden gebraucht wurde) kreuzen ließ. Ähnlich wie bei den Stuten des Dr. Rose, wurden die Lazarus Stuten von Sam Lazarus aus Fort Worth gekauft. Lazarus, Präsident der Quanah, Acme, und Pacific Eisenbahngesellschaft, hatte eine Herde Renntoroughbreds zusammengestellt. Als er genug vom Pferderennen hatte, suchte er ein gutes Zuhause für seine Pferde. 1910 bot er sie an die King Ranch, bekam aber zur Antwort, daß sie dort nicht benötigt wurden. Lazarus bohrte aber weiter. Als Caesar Kleberg wegen einer anderen Angelegenheit in Fort Worth war, beschloß er, Lazarus´ Pferde anzuschauen. Er war beeindruckt und entschied sich, die Ranch könne die Pferde sehr wohl gebrauchen. Lazarus verkaufte sie für $100 das Stück. Die King Ranch willigte ihrerseits in 2 ungewöhnliche Bedingungen ein: Die neuen Besitzer durften keines der Pferde für Rennzwecke benutzen; sie dürfen den Stammbaum keines dieser hochgezüchteten Pferde bekanntgeben. Unter den Pferden befand sich ein Hengst namens „Martin´s Best". Wie Northway sich erinnerte, war Kleberg der Meinung, daß dieses Pferd „wahrscheinlich des Beste darstellt, vom Aufbau und Typus der frühen Basisthoroughbreds, die ein Bestandteil der großen Familie „Old Sorrel" Pferde ausmachen, hergesehen". Zwei Wallachs aus der ersten Zuchtgruppe wurden ausgesucht, die beweisen sollten, „Old Sorrel könne Pferde produzieren, die den hohen Qualitätsmaßstab der Ranch in Sache Arbeit mit dem Vieh gerecht würden. Einer davon hieß „Tino" (nicht mit seinem Vollbruder, dem Hengst „Tino", zu verwechseln). „Tino", der Wallach, hatte als Mutter die „Brisa" (eine Tochter „Martin Best´s"), welche Bob´s Lieblingsreitpferd war, bis sie zu den Zuchtstuten kam. Der andere Wallach hieß „Melon". „Tino" wurde von Bob Kleberg geritten und „Melon" von Lauro Cavazos, derzeit Foreman der Ranch und ein besonders guter Reiter. Die zwei Reiter probierten ihre Pferde mit jeder Form der Arbeit auf der Ranch aus, wetteiferten mit einander, um zu sehen, welches Pferd nun doch das Bessere wäre. Beide Pferde bestanden die Prüfungen mit Bravour und bestätigten die Hoffnung, daß „Old Sorrel" ein guter Zuchthengst sein würde. Bob Kleberg, der durch sein Studium auf der Universität von Wisconsin und durch praktische Erfahrungen auf der Ranch wissend in Sache Genetik war, wollte „Old Sorrel´s" Qualitäten in zukünftigen Generationen bewahren. Zusammen mit dem Genetizist A.O. Rhoad schrieb er in dem „Abstammungsjournal": Da wir gesehen hatten, wie andere Hengste, die erwiesenermassen überragenden Zuchteigenschaften hatten, diese aber nur für eine Generation weitergaben, waren wir entschlossen, die wundervollen Qualitäten dieses Hengstes möglichst fortbestehen zu lassen. Typisch für die progressiven Methoden der King Ranch wurden als erster Schritt 1.200 unerwünschte Stuten, Wallache und Maultiere zusammengetrieben und über den Fluß nach Mexico verschifft. Northway berichtet, daß „wir nichts dafür zurückbekamen, aber wir glaubten die beste Arbeit geleistet zu haben, die wir je an einem Tag geleistet hatten. „Dadurch ist Platz für die Pferde der Zukunft geschaffen worden." „Old Sorrel" züchtete seine ersten Fohlen mit den besten seiner Töchtern aus den originalen 50 Stuten. Diese Fohlen wurden als vielversprechend, aber nicht hervorragend, eingestuft. Da entschied man sich, die Zucht in der Linie weniger intensiv auszuüben, und züchtete „Old Sorrel´s" Töchter zu seinen Söhnen, und die Töchter seiner Söhne zu anderen Söhnen. Dieser Plan fing sofort an Fohlen zu produzieren, die nicht nur gute Leistung brachten, sondern auch den Typus und andere feine Eigenschaften des „Old Sorrels" beibehielten. Aus „Old Sorrel´s" erster Zuchtgruppe von 1922 behielt man nur einen Sohn als Hengst, „Little Richard" von der AQHA die Registrationsnummer 17, eine der 18 Nummern, die für hervorragende Basisväter reserviert waren. „Little Richard" zeugte zusammen mit den King Ranch Stuten von 1927 bis 1937. aus der zweiten Zuchtgruppe (1923) kamen noch zwei Hengste von höchster Qualität: „Solis" und „Cardinal" (manchmal „Cardenal" geschrieben). Nachdem diese ihre Prüfung unter dem Sattel bestanden hatten, fügten sie sich in den Verband der Hengste für das Zuchtprogramm ein. Cardinal und Peppy Sie waren sich ähnlich, was den Typus anbelangt, aber „Cardinal" war besser in der Handhabung als „Little Richard". Dafür war „Cardinal" im Temperament nicht so ausgeglichen, und er war nicht so groß. Der Versuch wurde gemacht, die besseren Qualitäten der beiden zu kombinieren, in dem jeder mit Töchtern des anderen gepaart wurde. Die Belohnung kam, als 1934 „Little Richard" mit einer Tochter „Cardinals" „Peppy" zeugte. „Peppy" war das erste Pferd auf der King Ranch, das ausgiebig auf Ausstellungen gezeigt wurde. Es heißt, daß „Peppy" etwas über 15 Hand maß und etwa 1.200 Pounds wog. Er wurde von 1936 bis 1941 im ganzen Südwesten der USA gezeigt, und trug wesentlich dazu bei, King Ranch und die Quarter Horse Zucht bekannt zu machen. 1940 war „Peppy" Grand Champion sowohl in Fort Worth wie auch in Beeville. 1941 wurde er als Champion Hengst, Champion Arbeitspferdetypus für Vieharbeit, und Bestes Pferd der Ausstellung in Tucson, Arizona beurteilt. Noch dazu hatte er eine Viertelmeile in 22.2 Sekunden bearbeitet. „Peppy" zeugte einige der besten Pferde, die jemals auf der Ranch produziert wurden. Zwei der von ihm stammenden Ausstellungssieger waren „Peppy Jr." Und „Rosal". „Peppy Jr." Zeugte später „Pepper Girl", die zweite Mutter des spektakulären Cuttingpferdes „Peponita". „Peponita" gewann zwei NCHA Weltmeisterschaften für Cutting. Später wurden „Peppy´s" Siegernachkommen von und AQHA-Champion „Peppy´s Pokey" vorangeführt. Nach siner Showkarriere zeugte „Peppy´s Pokey" seinerseits ROM-Arena qualifizierte Nachkommen. „Peppy´s" Sohn „Cuero" wurde in Kalifornien ein wichtiger Zuchthengst. Er zeugte viele Arbeitspferde, einschließlich ROM-Qualifizierte, während seine Töchter die Familie mit AQHA-Champions, ROM Rennpferde und ROM-Arena Leistungspferde bereicherten. Ein weiterer Sohn „Peppy´s", der zwar die Ranch verließ, aber in anderen Händen ein wichtiger Zuchthengst wurde, war „Tamo". Der vielseitige „Tamo" zeugte ROM-Qualifizierte Rennpferde, abreitende ROM Leistungspferde und Halfter-Champions. Durch seine Töchter wurde er später ein führende Zuchthengst der AQHA Champions. Solis und Wimpy Obwohl er erst ein paar Jahre nach „Cardinal" zur Zucht hergenommen wurde, hatte „Solis" ein wahrscheinlich noch nachhaltigere Einwirkung auf die King Ranch Pferde als jener. Er machte einen wichtigen Beitrag zum Zuchtlinie-Programm, indem er außergewöhnliche Pferde zusammen mit Töchtern des „Old Sorrels" zeugte. Eins dieser doppelgezüchteten Fohlen war der große „Wimpy". „Wimpy" erlangte schnell Berühmtheit, indem er 1941 zum Grand Champion Hengst an der Fort Worth Stock Show ernannt wurde. Die AQHA hatte eingewilligt, die Registrationsnummer 1 für den Sieger jener Ausstellung bereitzuhalten. „Wimpy" erwies sich im Laufe seiner Karriere als würdiger Träger dieser Auszeichnung. Sein Ruf wurde von der AQHA betätigt, als „Wimpy" eins von den ersten vier Pferden wurde, die in die Ruhmeshalle der AQUA einzog. „Old Sorrel" kam im nächsten Jahr, 1940, dazu. Zusammen mit Töchtern von „Old Sorrel" zeugte „Wimpy" u. a. die Fohlen „Wimpy II", „Lauro", „Bill Cody" und „Silver Wimpy" (Vater der brillianten „Maion´s Girl", 1954 und 1956 World Champion Cutting Horse). Ein weiterer Sohn, der ein führender Zuchthengst wurde, war „Showdown". „Wimpy´s" Sohn „Kip Mac" wurde ein früher AQHA Champion. „Wimpy II" wurde nach Oklahoma gebracht, mit John Dawson`s intensiv „Missouri Mike" –gezüchteten Stuten gepaart, und wurde führender Vater und führender Großvater mütterlicherseits von AQHA Champions. Zu seinen Nachkommen zählten auch zwei ROM Fohlen. Er zeugte auch „Wimpy III", der auch ein führender Vater und führender Großvater mütterlicherseits von AQHA Champions wurde. Auch „Lauro" verließ die Ranch, ehe er seinen beachtlichen Ruf gründen konnte. „Lauro" zeugte im Westen von Texas mehrere AQHA Champions, wie „Sonora Sorrel" und „Sonora Monkey". Während seiner Karriere als einer der führenden Halfterpunkt-Sieger aller Zeit, verdiente „ Sonora Sorrel" 198 Punkte im Jahre 1964 und wurde in die Ruhmesliste für Halfterpferde eingetragen. 1959 war „Senora Monkey" sowohl Ruhmesliste Calfroping-(Kalbseilen-) Pferd wie auch Reining-(Zügel-) Pferd der Ruhmesliste. „Lauro" war sowohl väterlicherseits als auch mütterlicherseits Großvater der Stute „Revision", wie die Urkundenbücher bestätigen. Diese Stute war Mutter von „Pass Over", die sowohl Champion Quarter Running zweijährige Stutenfohlen des Jahres 1973 wurde, als auch Champion Quarter Running dreijährige Stutenfohlen von 1974, und die mehr als eine halbe Million Dollar verdiente. Ranchero und Rey Del Rancho Nach der Meinung von Bob Kleberg war der zweite große Beitrag von „Solis" die Zeugung „Rancheros" mit einer „Old Sorrel" Stute. „Ranchero" war ein Lieblingspferd des Formans Lauro Cavazos, der sein Wissen über die Pferde der Ranch durch die Arbeit mit ihnen erlangte. Die Tradition „Rancheros" wurde durch seinen Sohn „Rey Del Rancho" fortgesetzt. Dieser jüngere Hengst, der in den ersten vier Generationen fünf Kreuzungen zu „Old Sorrel" Aufweisen konnte, hatte als Mutter eine „Babe Grand" Stute. Er wurde ein Lieblingspferd von Dick Kleberg, Jr. Und den Cowboys auf der Ranch. Sie waren von der früh gezeigten Geschwindigkeit und Intelligenz seiner Fohlen beeindruckt. Bob, aber, mochte ihn nicht so gern wegen seiner geringen Größe. Er beschrieb „Rey Del Rancho" als ein „ausbalanciertes Pferd, 14.3 Hand hoch, hinten aber leicht; ein ordentliches Pferd, das sehr behend ist." „Rey Del Rancho" verewigte sich in der Zuchtherde sowohl durch seine Töchter als auch seine Söhne. Er war der Vater von „Anita Chica", eines der größten Showpferde der Ranch. Sie produzierten den ROM-Qualifizierte und NCHA Spitzenverdiener „El Pobre". Dieser erwies sich als ein sehr erfolgreicher Zuchthengst, wozu er verbreitet benutzt wurde. Unter den einflußreichen Söhnen von „Rey Del Rancho" waren „Callan´s Man" (ein NCHA Pferd der Obersten Zehn Gruppen und Vater vom guten Cutter „Mr. Linton") und „El Rey Rojo", Vater von „El Bandido Rojo", ein Spitzen-Showpferd, bis er vorzeitig mit 3 Jahren in einem Feuer umkam. Noch ein Hauptbeitrag zum Ruf von „Rey Del Rancho" als der möglicherweise allzeit beste Erzeuger von Cuttingpferden auf der Ranch machte sein Sohn „Rey Jay" erst richtig bekannt, als seine Töchter mit „Jewels Leo Bars", besser bekannt als „Freckles", gpaart wurden. Daraus entstanden solche Star Fohlen wie „Colonel Feckles", „Freckles Playboy" und „Freckles Hustler". Tomate Laureles Unter den „Old Sorrel" Fohlen vom Jahre 1927 war „Tomate Laureles". Robert Denhardt schrieb: „Tomate Laureles" war als Produzent von weiblichen Nachkommen unübertroffen. Eine seiner Töchter, z.B., war die Mutter der hochgeschätzten Show-Stute „Gitana Chica". Wegen seinen Zuchterfolgen bekam „Tomate Laureles" von der AQHA die Registrationsnummer 19. Im Jahre 1928 produzierte „Old Sorrel" noch ein außergewöhnliches Fohlen mit einer „Hickory Bill" Stute zusammen: „Babe Grande". Sowohl dieses Pferd als auch seine Söhne und Töchter waren ausgezeichnete Viehpferde. Die Töchter von „Babe Grande" produzierten „Saltillo`" und „Rey Del Rancho". „Saltillo" zeugte die begabte Cutting-Stute „Alice Star". Unter den Spitzen- Fohlen von „Babe Grande" zählte der Hengst „Brown Caesar". Seinen Namen findet man in den Stammbäumen sowohl Rennpferden als auch Showpferden. Seine Tochter „Lassie Ceasar", ein ROM-Rennpferd, produzierte das berühmte Rennpferd „Blond Joan" (1957 Champion Quarter Renn- Stutenfohlen und Mutter des Rennpferdes „Brigand"). Im Jahre 1932 produzierte die begabte Stute „Brisa" noch einen „Old Sorrel" Sohn namens „Tino". Dieser „Tino" blieb ein Hengst, und erwies sich als besonders potent. „Tino" war eine Seltenheit in der King Ranch Herde-ein Bay (kastanienbraunes Pferd). Northway berichtete, daß „Tino" ein wunderbares Individuum wurde", und „gewiss intelligent", mit hinreichender Größe. Macanudo Der große „Macanudo" war ein „Old Sorrel" Pferd der 1934 Nachkommengruppe. Seine Mutterd war „Canales Bell", eine Stute aus der „Hickory Bill" und „Texas Chief" Linie. Man sagte, daß „Macanudo" seinem Vater mehr ähnelte als sonst irgend ein Sohn des alten Pferdes, und er mag das beste Viehpferd seiner Generation gewesen sein. Wegen seines Aussehens wurde „Macanudo" Grand Champion Hengst der South Texas Viehshow von 1940. Seine Kombination von Aussehen und Können wurde weitergegeben an seinen Sohn „Babe Mac C", einen der ersten AQHA-Champions. „Babe Mac C" fuhr in der Linie fort mit der Zeugung von vier AQHA-Champions und mehreren ROM-Fohlen. „Macanudo" zeigte auch früh eine beträchtliche Schnelligkeit. Ein weiterer Sohn des „Macanudo" war, „Kingwood", der zum Beweis beitrug, daß der King Ranch Zucht auch außerhalb der Ranch einen wohltuenden Einfluß haben konnte. Er wurde mit Stuten von allen möglichen Stammbäumen gepaart, und zeugte Pferde mit Aussehen, Leistungsfähigkeit (zwei ROM), und Geschwindigkeit (vier ROM). Seine AA-Tochter „Old Folks" produzierte sieben ROM-Rennpferde, unter ihnen „Klondike" (AAA) und „Tonto´s Time" (AAA und Vater von AAA). Silver King und Water Lily „Old Sorrel´s" Sohn „Silver King" wurde 1937 geboren. Wohl wegen seiner Farbe, die Bay war, anstatt der für die King Ranch typischen ebenmäßigen kastanienbraunen Farbe, durfte dieses bemerkenswerte Individuum von der Ranch entfernt werden. „Silver King" zeugte eine große Anzahl sowohl Renn- wie auch Arbeitspferde, unter ihnen der AQHA-Champion „Baldy Silver". „Silver King´s" Söhne trugen viel zum Ruhm der Familie bei. Vielleicht der bekannteste Sohn war das ROM-Rennpferd „Double Diamond", das den AQHA-Champion „Two D Two" und andere ROM- Arbeitspferde zeugte. „Two D Two" erlange Unsterblichkeit durch die Zeugung des großen „Two Eyed Jack", der ein AQHA-Champion und allzeit führender Erzeuger von AQHA-Champions wurde. „Two D Two" zeugte auch „Tookie´s Two", das Reining Pferd der Ruhmliste des Jahres 1967. „Silver King´s" Töchter haben auch ihr Teil zum Ruhm beigetragen. Sie produzierten viele bekannte Pferde – unter ihnen AQHA-Champion „Eternal Sun", die AAA Rennpferde „Mr Magic Bar" und „Sugar Nicky", und die Stakes-Siegerin „Miss Davril". „Water Lily" galt als die beste Stute der King Ranch zu der Zeit als AQHA ins Leben gerufen wurde. Der Stammbaum zeigt, daß diese Stute eine Tochter des Wagoner Ranch´s „Yellow Jacket" war, obwohl von manchen behauptet wird, sie sei in Wirklichkeit die Tochter von Peter McCue´s „Buck Thomas". „Water Liliy" bestätigte ihr Ruf, indem sie 1941 den guten Hengst „Little Man", und 1943 den großen Hengst „Hired Hand" produzierte. Diese Söhne des „Old Sorrels" waren beide Spitzen- Showpferde. Im Jahre 1948, z.B., wurde „Hired Hand" Grand Champion Hengst und „Little Man" Reserve Champion bei der Texas State Fair. Im Jahre 1942 produzierte „Water Lily´s" von „Chicaro" gezeugte Tochter „Delicatesse De Texas" einen Sohn namens „Tejano", einen weiteren Sohn des „Old Sorrels", der später viel gute Pferde für die King Ranch Herde zeugte. Hired Hand Zusammen mit „Water Lily" zeugte „Old Sorrel" zum Ende seiner Zuchtkarriere seinen möglicherweise größten Sohn, „Hired Hand". Dr. Northway beschreibt „Hired Hand" als etwa 15 Hand hoch, wohlbalanciert, die Vorderbeine und der Hinterhand wundervoll muskulös, die Hinterbeine schön und gerade. Weiter berichtete er, daß „Hired Hand" mit einem besonders gutem Temperament ausgestattet sei, und er vermöge alles zu tun, was man von einem vielseitigen Quarter Horse verlangen mag. „Hired Hand" war ebenso hervorragend als Zuchtpferd. Obwohl z.B. nur 32 seiner Nachkommen in AQHA- anerkannte Shows gezeigt wurden, erlangen 3 davon ihre AQHA- Championships. „Hired Hand" und seine Fohlen waren so außergewöhnlich, daß man zu der Entscheidung kam, das gesamte Zuchtprogramm der Ranch auf ihn zu stützen. Dieses hat man fertiggebracht, indem man ihn in einem ähnlichen Programm benutzte, wie jenes, das für „Old Sorrel" entworfen wurde. Als Erstes wurde „Hired Hand" mit Stuten, die mehrere Generationen von „Old Sorrel" entfernt waren, gepaart. Die daraus entstehenden Fohlen und ihre Nachkommen wurden untereinander gekreuzt, um das Blut von „Hired Hand" optimal zu konzentrieren und sein Typus und seine Fähigkeiten fortzusetzen. Unter „Hired Hand´s" vielen erfolgreichen Showpferden befand sich die AQHA- Champions „H H Dee", „Henry´s Bullet" und „Strawboss T". „Fistful" und „Strawboss T " wurden noch dazu als Hervorragende Leistungspferde designiert. Unter den Söhnen „Hired Hands", „Hired Hand´s Cardinal", „El Shelton", „Tipo De Norias" und „Hired Hand II". Angesichts der Auszeichnungen seiner Fohlen müßte man „Hired Hand´s Cardinal" als einer der Besten in dieser Gruppe hervorragenden Pferden einstufen. Als Sohn einer Tochter „Peppy´s" trug „Hired Hand´s Cardinal" viel zum Glanz des Ansehens beider Seiten seiner Familien bei. Unter den bekannten Fohlen von „Hired Hand´s Cardinal" war das AQHA Hervorragende Cutting- Pferd „Chick Jay". Mit insgesamt mehr als 250 Punkte aus AQHA-Ereignissen zählte „Chick Jay" auch zu den AQHA- Champions. Zwei Töchter von „Hired Hand´s Cardinal", beide Spitzen- Leistungspferde, lieferten den Beweis, daß seine Talente nicht nur an die Söhne weitervererbt wurden. Sein Stutenfohlen „Wax Doll" war die AQHA High- Point Reining-Stute des Jahres 1962, und verdiente dazu ein Superior in Halfter. Die hervorragende Cutting-Stute „Laura Felicis" war AQHA World Champion Junior Cutting-Pferd des Jahres 1976, und 1977 war sie AQHA Reserve World Campion Senior Cutting-Pferd. Pep up Anfang der 40er Jahre kaufte die Waggoner Ranch in Vernon, Texas, zwei junge Hengste von der King Ranch ab. Der eine wurde von „Macanudo" gezeugt und der andere war ein Sohn „Peppy´s", namens „Pep Up". Viele Jahre später, nachdem das Pferd, das auf der Waggoner Ranch unter dem Namen „Pep Up" bekannt war, ein sehr erfolgreicher Zuchthengst geworden war, wurde von der AQHA die Behauptung empfangen, daß die zwei jungen Pferde während der Transport und Ausladung in einem Regensturm vertauscht wurden. Damals, bevor es üblich wurde, DAN Bluttests durch zu führen, mußte die Association ein Urteil auf bekannte Tatsachen begründen. Nach längerer Überlegung entschied man sich, die Zucht der zwei Hengste zu tauschen. Also änderte man die Urkunden derart, daß „Pep Up" als Sohn „Macanudos" aufgeführt wurde, und das andere Pferd als Sohn „Peppy´s". Ungeachtet wie es auch sein mag, hatte „Pep Up" jedenfalls selbstverständlich kräftig Blut von „Old Sorrel" erhalten. Obwohl „Pep Up" viele leistungsstarke Fohlen zeugte, wurde er vor allem als Vater von Zuchtstuten bekannt. Durch solche seiner Töchter wie „Shady Dell", die fünf AQHA-Champions produzierte, unter ihnen „Poco Dell" und „Peppy Belle", wie „Pep Up" ungeachtet seiner wirklichen Abstammung in Quarter Horse Geschichte weiterleben. „Peppy Belle" wurde durch die Geburt von zwei der größten Cutting-Pferde als Zuchtstute berühmt – „Peppy San" und „Mr. San Peppy". „Peppy San" war kein King Ranch Pferd, aber er trug nichtsdestotrotz zur Ruhm seiner Familie bei. Zwei seiner hervorragenden Fohlen, „Peppy´s Desire" und „Chunky´s Monkey", hatten als Mutter die World Champion „Stardust Desire". Da sie „Stardust Red" als Vater hatte, der von „Macanudo Junior" gezeugt wurde, hatten die zwei Cutters („Peppy´s Desire" und „Chunky´s Monkey") je zwei Kreuzungen zu „Macanudo". 1972 gewann „Mr. San Peppy" den NCHA Derby, und wurde sowohl den 1974 als auch 1976 zum NCHA Open World Champion ernannt. Er war das erste Pferd, das sowohl den NCHA Titel als auch die AQHA World Championship Cutting gewann, und zwar im Jahre 1976. Er war auch das erste Pferd, das $100.000 bei Open Cutting Events für Pferde gewann. Und er war das jüngste Pferd, das jemals in die NCHA Ruhmeshalle einziehen durfte. Die King Ranch benutzte diesen großen Wettstreiter zuerst leihweise, kaufte ihn aber dann und fügte ihn ihrer Zuchthengstkollektion bei. Auf diese Weise brachte die Ranch frisches Blut von Außerhalb herein, aber mit einem Pferd, das direkt von „Old Sorrel" stammte. Als Zuchthengst war „Mr. San Peppy" genau so dominant wie als Wettstreiter. Unter seinen Fohlen zählten sich das 1976 AQHA Reserve World Champion Cutting Horse „Beats Workin"; das 1982 NCHA World Champion Cutting Horse „Tenino San"; und NCHA Super Stakes Reserve Champion „Miss Peppy Also". „Mr. San Peppy" zeugte auch den bemerkenswerten „Peppy San Badger" (bekannt als „Little Peppy"). „Peppy San Badger" gehörte auch der NCHA Ruhmeshalle an; er gewann die 1977 NCHA Futurity, den 1978 NCHA Derby, und wurde NCHA Reserve World Champion des Jahres 1980. „Peppy San Badger" wurde von Joe Kirk Fulton aus Lubbock, Texas, gezüchtet, und von der King Ranch zu Zuchtzwecken gekauft. Er wurde ein bedeutender Erzeuger von Cutting-Pferden. „Old Sorrel" verstarb im Juli 1946, im Alter von 31 Jahren, doch sein Blut lebt weiter. Jede neue Generation bringt noch mehr begabte Pferde hervor, die ihre Stammbäume zurück zu dem unsterblichen Pferd verfolgen können.... the legend lives on! |
OLD SORREL - LANGUAGE ENGLISHTHE KING RANCH of Kingsville, Tex., according to its ad in the first volume of the AQHA Stud Book, had in mind the production of "an ideal horse for ranch, remount, polo, and pleasure purposes." From this program evolved a Quarter Horse who consistently has been successful in each of those fields. "These results were obtained," the ad continued, "by working from a superb individual that had perfect action and wonderful disposition." That superb individual was a stallion we have come to know as Old Sorrel. His characteristics were enhanced and "fixed" by the application of scientific breeding principles and by careful selection of his descendents. These methods were so successful that every King Ranch Quarter Horse carried the blood of Old Sorrel (often in multiple crosses) by the time the AQHA was established. Even today, more than 50 years later, his bloodline can be found in the winners of every working event for which the Quarter Horse is acclaimed. One still finds his name in the pedigree of many current winners and champions. The King Ranch was founded when Richard King paid $ 300 in 1853 for 15,550 acres of a Spanish land grant recorded as the "Rincon de Santa Gertrudis. " There on the banks of the Santa Gertrudis creek, he established a livestock operation with a partner, Gideon K. (Legs) Lewis, who was later killed. By the latter part of the 20th century, the ranch occupied more land than the entire state of Rhode Island. By the time of King´s death on April 14, 1885, he had accumulated 600,000 acres of land and thousands of cattle and horses. His widow, Henrietta, was determined to continue the success of the ranch. One of her first actions was to make her son-in-her first actions was to make her son-in-law, Robert Justus Kleberg, the ranch ´s full-time manager. For the next 40 years, this partnership followed the dream of Captain King by using more productive methods of managing the land and the livestock. Kleberg, an attorney, had come to the attention of Captain King during a case when Kleberg trounced the attorneys who represent King. King hired the young attorney the next day. While becoming more and more involved with the activities of the ranch, Kleberg met and married the Kings´ daughter, Alice. It was their sons, Richard M. "Dick" and Robert Justus Jr. "Bob", who took charge of the ranch in 1916 when their father became too ill to maintain the heavy schedule required to run huge operation. With the example of their grandfather and father before them, thy proceeded to use the most progressive methods available for ranch management. Dick, who later served in the Congress of the United States, earned a law degree from the University of Texas. Then in 1911 he returned to the ranch to help manage the growing operation. Bob, however, had completed only 2 years of study at the University of Wisconsin School of Agriculture when he was called home in 1916. Among the first tasks assigned to Bob was the continued improvement of the ranch ´s cattle. But he also turned his attention to improving the ranch ´s horses. Several Thoroughbred and Standardbred stallions had been used over the years. Some Arabian, Saddlebred, and Morgan stallions also had been placed with broodmare bands who traced back to the mustang stock running on the land when King bought it. Although improved, the horses still didn´t meet the standards set by the ranch. They weren´t sufficiently sound and hardy, and they weren´t even good cow horses. The Clegg Horses Ever alert for improved methods or livestock on other ranches, Bob particularly had an eye on the horses coming from the nearby ranch of George Clegg. Clegg´s particular pride was a band of broodmares carefully selected for both exceptional looks and ability. These mares, whom he called his "wax dolls," had to have both. Clegg was equally astute in selecting stallions to breed to those mares. At the beginning of the century, he used Little Rondo, who was sired by Sykes´ Rondo. In 1905, Clegg bought the yearling Little Joe by Traveler. After a very successful racing career, Little Joe was put with Clegg´s broodmares for several years before being sold to Ott Adams, another neighboring rancher noted for his fast horses. Next, Clegg turned to the promising young Hickory Bill, a son of the spectacular runner Peter McCue. Hickory Bill´s dam was Lucretia M, who was sired by The Hero (a Thoroughbred son of Iroquois, out of Ontario, a daughter of the freat fountainhead of brilliant speed *Bonnie Scotland). His second dam was another one of Watkins´ homebreds named Bird. She was sired by Jack Traveler and was out of Kitty Clyde. Jack Treveler was a Texas-bred, sired either by Steel Dust (by Harry Bluff) or by a son of Steel Dust. His dam was Queen by Pilgrim (TB). After racing for A.W. Green in Texas, he became the property of Little Grove Stock Farm. Kitty Clyde was a speedster who was raced from her home state of Kentucky to Texas and back to Illinois, where she eventually was given to Samuel Watkins. According to an early Thoroughbred stud book, which was the precursor to the American Stud Book (of Thoroughbreds), she was sired by Star Davis (TB) and was out of Margravine by the imported Thoroughbred Margrave. She proved to be as good a broodmare as she was a runner. In addition to Bird, she was the dam of Nora M – an accomplished half-miler who capped her racing career by producing Peter McCue. Among Clegg´s "wax dolls" were four mares with an unusual background. Dr. Rose was a dentist in Del Rio, Tex., who owned and operated ranches in Mexico. Unsatisfied by the horses in his Mexican ranches, they lost their offspring retained the qualitiy he had been seeking. When the mares proved to be abundant producers, he found it necessary to sell off some horses – including a carload to rancher J. C. McGill, a partner of Clegg in the cattle business. Clegg spotted four older mares in the group that he thought would fit into his herd. He got them by trading younger, fatter mares for them. One of those matrons, believed by some to be one of the original Kentucky-bred mares, foaled a promising-looking sorrel colt in 1915, sired by Hickory Bill. In the Pedigree of the sorrel colt, the mare is listed as a Dr. Rose mare having unknown breeding. That doesn´t mean, though, that she didn´t contribute her share of superior genes to his makeup. El Alazan At Klegerg´s suggestion, his cousin Caesar Kleberg went shopping among Clegg´s horses that year. Caesar, an excellent judge of horseflesh and active in managing th King Ranch, spotted the powerful looking Dr. Rose mare and her sorrel colt. After some dickering he bought the colt for $125 and borrowed the mare to lead the colt back to the King Ranch. As this colt matured and developed into an outstanding hore, he was known simply as "The Clegg Horse" to the ranch owners. To the kinenos, he was El Alazan (Spanish for The Sorrel). As he aged, thy modified that name El Alazan Viejo (The Old Sorrel). When he was registered with the AQHA at a ripe old age, he had to be given a name. The decision was made to Anglicize his nickname Old Sorrel. The King Ranch has a tradition of requiring their stallions and mares to earn their way into the breeding herd by proving their abilities through regular cattle work on the ranch. Old Sorrel was no exception. Bob Kleberg has written that "Old Sorrel proved to be outstandingly the best cow horse we had ever had on the King Ranch. He was exceptional as to beauty, disposition, conformation, smoothness of action, and fine handling qualities." He has added that Old Sorrel was "the best cow horse I ever rode, but he was also a damn good running horse. He had that well-balanced look an the feel of a race horse." A well-known anecdote illustrates Old Sorrel´s versatility and all-around athletic ability. When Mrs. Bob Kleberg become interested in Thoroughbred jumping horses, she had a regulation jumping course built on the ranch. Bob informed her that he had an old cow horse who could take those jumps. So, after tying Old Sorrel´s lead shank to his halter, the story relates that Bob rode the 14-year-old stallion bareback over the obstacles, including 4-foot oxers. Evidently Kleberg felt a horse who could readily jump prickly pear and mesquite as a part of a day´s work could handle the artificial barriers on a level surface as easily. Old Sorrel also had two other attributes appreciated by the ranch management. First, he had a rich, dark sorrel or chestnut color. Being a recessive characteristic, this sorrel color is easy to breed true. In addition, he had no white on his feet. With the alkaline and sand soils of the ranch, which tend to cause sand burns, it was important to have as little white on the feet as possible. Dr. J. K. Northway went to work for the King Ranch as a young veterinarian in 1916. His decades of service to the ranch were important factors in the development of the ranch´s superior livestock. Northway wrote, "Old Sorrel was a beautiful chestnut horse of medium size and weight. I would say maybe just a little long in the barrel, but otherwise a wonderfully balanced, versatile horse at all times." He stated that Old Sorrel stood about 14.3 and had a wonderful disposition. "I saw Richard Kleberg and George Clegg rope off him and ride him all morning and then race him in the afternoon," Northway stated. "You could rope, cut, or do any other ranch work on him and he was not just adequate – he was superior in all his actions." The Lazarus Mares When used for breeding, Old Sorrel´s foals were watched and screened carefully. Fifty of the best-handling and best-riding mares on the ranch were selected for Old Sorrel´s harem. Mostly mares of considerable Thoroughbred blood, some of these were home-bred, and some were known as "Lazarus mares." Later, mares acquired from George Clegg and Ott Adams were added to the mix when it was discovered that Old Sorrel crossed very well on daughters of Little Joe (the son of Traveler who had been used in both herds). In a striking parallel to the Dr. Rose mares, the Lazarus mares had been purchased from Sam Lazarus of Fort Worth. Lazarus, president of the Quanah, Acme, and Pacific Railroad Company, had put together a band of racing Thoroughbreds. When he became disillusioned with racing, he wanted to get out of the business, but find a good home for his horses. In 1910 he wrote and offered them to the King Ranch, but was informed that the ranch didn´t need them. When he persisted, Caesar Kleberg again made a major contribution to the ranch´s breeding program. Going to Fort Worth on other business, Caesar decided to have a look at what Lazarus was offering. Impressed with what he found, Caesar decided the ranch might use these horses after all. Lazarus agreed to sell the horses for $!== apiece if the King Ranch agreed to two unusual stipulations. The new owners were not to race any of the horses or make known to the public the pedigrees of any of these well-bred horses. Among them was a stallion named Martin´s Best. Northway recalled that Bob Kleberg believed that this horse was "probably the best in conformation an type of the early foundation Thoroughbreds that went into the great family of the Old Sorrel horses." His daughters were particularly productive addition to the broodmare band placed with Old Sorrel. From the geldings in his first crop, two were carefully selected for the task of proving Old Sorrel´s ability to sire horses capable of meeting the ranch´s standards for cattle work. One of these was named Tino (not to be confused with his stallion full brother, also named Tino). Tino, the gelding, was produced by Brisa, a daughter of Martin´s Best who had been Bob´s favorite mount until she was put in the broodmare band. The other gelding was called Melon. Tino then was ridden by Bob Kleberg and Malon by Lauro Cavazos, an exceptional horseman who was a foreman of the ranch at the time. These two riders tried those two geldings on every kind of word needed on the ranch and competed with each other in trying to prove his mount was the better of the two. Both geldings came through with excellent results and gave great hope for the prospects of Old Sorrel as a sire. Bob Kleberg, with his knowledge of genetics learned at the University of Wisconsin and practical experience on the ranch, felt it was possible and necessary to preserve Old Sorrel´s attributes through future generations. He and the geneticist A.O. Rhoad wrote in The Journal of Heredity, " Having seen other stallions, even after they had proven their merits for breeding, carry on for only one generation, we determined, if possible, to perpetuate the wonderful qualities of this stallion." Typical of the King Ranch´s progressive methods, one of the first steps was to round up 1,200 head of undesirable mares, geldings, and jacks and ship them across the river into Mexico. Northway reported that "We didn´t get anything back, but I believe it was the best day´s work we ever did." Room had been made for the horses of the future. Old Sorrel was first bred to the best of his daughters from the original 50 mares. The ranch found these foals to be encouraging, but not exceptional. A decision was made to practice less intense line breeding by breeding Old Sorrel´s daughters to his sons and also breed the sons´ daughter to other sons. This plan immediately began producing foals who not only were good performers but also maintained the type and other fine qualities of Old Sorrel. From Old Sorrel´s first crop in 1922 only one son was kept as a stallion. This was Little Richard, who later sired Peppy and other fine horses. Because of these fine contributions to the breed, the AQHA gave Little Richard the registration number 17. This was one of 18 numbers reserved for outstanding foundation sires. Little Richard was mated with the ranch mares from 1927 until 1937. From the second crop (1923) came two more top-quality stallions, Solis and Cardinal (sometimes spelled Cardenal). After proving themselves under saddle, they joined the stallion battery in the long-range program. Cardinal and Peppy Though they were very similar in type Cardinal had better handling abilities than Little Richard, but in disposition he wasn´t as even-tempered, and he wasn´t as big. An attempt was made to combine their attributes by mating each of them with daughters of the other. This paid off when Little Richard sired Peppy from a daughter of Cardinal in 1934. Peppy was the first horse to be exhibited extensively by the King Ranch. It was reported that Peppy stood slightly more than 15 hands and weighed about 1,200 pounds. Shown throughout the Southwest from 1936 until 1942, Peppy successfully promoted both the King Ranch horses and the Quarter Horse breed. In 1940, Peppy was the grand champion at both Fort Worth and Beeville. In 1941, he was judged champion stallion, champion cow-horse type, and best horse in chow at Tucson, Arizona. In addition, he had worked a quarter-mile in 22.2 seconds. Peppy sired some of the finest horses ever produced on the ranch. Two of his early show winners were Peppy Jr. and Rosal. Peppy Jr. later sired Pepper Girl, the second dam of the spectacular cutting horse Peponita. The winner of two NCHA world championships in cutting. Later, Peppy´s show-winning offspring were led by the AQHA Champion Peppy´s Pokey. This son of Peppy also sired arena ROM qualifiers after his own show career. Peppy´s son Cuero became an important sire in California. He sired many working horses, including ROM-qualifiers, while his daughters added AQHA Champions and racing ROM foals as well as more arena ROM performers to the familiy. Another son of Peppy who left the ranch but became an important sire in other hands was Tamo. The versatile Tamo sired racing ROM-qualifiers, working ROM performers, and halter champions. His daughter later were to make him a leading sire of AQHA Champions. Solis and Wimpy Although he wasn´t used for breeding until a couple of years after Cardinal, Solis probably had an ever more important effect on the King Ranch horses. He proved to be an important contributor to the line-breeding program by siring outstanding horses from daughters of Old Sorrel. One of these double-bred foals was the great Wimpy. Wimpy quickly gained fame by being named grand champion stallion at the 1941 Fort Worth Stock Show. The AQHA had agreed to hold registration number 1 for the stallion who won that show. Wimpy then went on to prove that the number had been given to a truly worth individual. His reputation was acknowledged by the AQHA when Wimpy was one of the four inducatees the first year horses were added to its Hall of Fame. Old Sorrel was added to that roster the following year, 1990. Bred to daughters of Old Sorrel, Wimpy got such foals as Wimpy II, Lauro, Bill Cody, and Silver Wimpy (sire of the brilliant Marion´s Girl, the 1954 and 1956 NCHA World Champion Cutting Horse). Another son who became a leading sire was Showdown. Wimpy´s son Kp Mac was an early AQHA Champion. Taken to Oklahoma and bred to John Dawson´s intensely Missouri Mike-bred mares, Wimpy II became a leading sire and a leading maternal gradsire of AQHA Champions. His get also included two racing ROM foals. In addition Wimpy III, who also was to become another leading sire and leading maternal grandsire of AQHA Champion. Lauro also left the King Ranch before establishing his considerable reputation. Settled in west Texas, Lauro sired several AQHA Champions, including Sonora Sorrel and Sonora Monkey. During a career that made him one of the all-time leading halter-points in 1964 to be named Honor Roll halter horse. In 1959, Sonora Monkey was both the Honor Roll calf roping horse and reining horse. The record books also show that Lauro was listed as both the paternal grandsire and the maternal grandsire of the mare Revision. This mare was the dam of Pass Over, the brilliant Champion Quarter Running 2-Year-Old Filly of 1973 and Champion Quarter Running 3-Year-Old Filly of 1974 who earned more than a half million dollars. Ranchero and Rey Del Rancho According to Bob Kleberg, the other major contribution made by Solis came when he sired Ranchero from an Old Sorrel mare. Ranchero was a favorite of the foreman Lauro Cavazos, who got his knowledge of the ranch´s horses from actually working them on the ranch. Ranchero´s tradition was carried on by his son Rey Del Ranco. This younger stallion, who had five crosses to Old Sorrel in the first four generation, was out of a Babe Frande mare. He became a favorite of Dick Kleberg Jr. and the cowboys on the ranch. They appreciated the early speed and intelligence of his foals. Bob, however, was not as fond of the forse because of his smaller size. He described Rey Del Rancho as a "well-balanced horse that stood 14.3 hands, but light behind; a trim horse that was very quick." Rel Del Rancho left his mark in the breeding herd through his daughters and sons. He was sire of Anita Chica, one of the greatest show horses campaingned by the King Ranch. In rurn, she produced the ROM-quzalifier and NCHA money-winner El Pobre. Used extensively in the ranch breeding ranks, El Pobre proved to be quite successful. Among the influential sons of Rey Del Rancho were Callan´s Man (an NCHA top 10 horse and sire of the good cutter Mr Linton) and El Rey Rojo, sire of El Bandido Rojo, a top show horse until his untimely death at 1 in a fire. Another major contribution to the reputation of Ray Del Rancho as possibly the best King Ranch progenitor of cutting horses was made by his son Rey Jay (one of Rey Del Rancho´s three AQHA Champions). The sire of good performers himself, Rey Jay became best known when his daughters were bred to Jewel´s Leo Bars, better known as Freckles. The resulting foals included such stars as Colionel Freckles, Freckles Playboy, and Freckles Hustler. Tomate Laureles From Ols Sorrel´s 1927 crop came the fine stallion Tomate Laureles. Robert Denhardt wrote that Romate Laureles was "unexcelled as a producer of female stock." For instance, one of his daughters was the dam of the highly acclaimed show mare Gittana Chica. For his siring abilities, the AQHA awarded Tomate Laureles with the foundation sire registration number 19. In 1928, Old Sorrel had another outstanding foal, named Babe Frande, out of a Hickory Bill mare. Babe Grande, as well as his sons and daughters, were exceptional for their cow sense and action. His daughters produced both Saltillo and Rey Del Rancho. Saltillo sired the very capable cutting mare Alice Star. Among Babe Grande´s top foals was the stallion Brown Ceasar. His name appears in the pedigrees of horses prominent in both racing and shows. His ROM running daughter Lassie Caesar produced the famous runner Blonde Joan (the 1957 Champion Quarter Running Filly and dam of the race horse Brigand). In 1932, the talented mare Brisa produced another Old Sorrel son named Tino. This Rino, however, was left a stallion and proved to be exceptionally prepotent. Something of an oddity in the King Ranch herd, Tino was a bay. Northway has reported that Tino "became a wonderful individual" and was "certainly an intelligent individual" with plenty of size. Macanudo The great Macanudo was from the 1934 Old Sorrel crop. He was out of the Hickory Bill and Texas Chief-bred mare Canales Bell. It was said than any other son of the old horse, and may have been the best cow horse from that generation. Macanudo´s conformation made him the grand chmpion stallion at the 1940 South Texas Livestock Show. Macanudo´s combination of ability and conformation was passed on to his son Babe Mac C, one of the earliest AQHA Champions. Babe Mac C continued the line by siring four AQHA Chmpions and several working ROM foals. Macanudo also demonstrated considerable early speed. Kingwood was another son of Macanudo who helped prove that King Ranch blood could have a beneficial influence even when taken off the ranch. Bred to mares with all kinds of pedigrees, Kingwood sired horses with conformation, with working ability (two ROM), and with speed (fourteen ROM). His AA daughter Old Folks produced seven ROM runners, including Klondike (AAA) and Tonto´s Time (AAA and sire of AAA). Silver Kind and Water Lily Old Sorrel´s son Silver King was foaled in 1937. Possibly because of his color, which was bay rather than the King Ranch uniform chestnut, this notable individual was allowed to leave the King Ranch. Silver King sired a large number of both running and working horses, including the AQHY Champion Baldy Silver. Silver King´s sons further enhanced the family reputation. Possibly the best known was the ROM racer Double Diamond, who sired the AQHA Champion Two D Two and other ROM working horses. Two D Two gained immortality by siring the great Two Eyed Jack, an AQHA Champion and all-time leading sire of AQHA Champions. Two D Two also sired Tookie´s Two, the 1967 Honor Roll Reining Horse. Silver King´s daughter also didi their share. They produced many well-known horses – including AQHA Champions Eternal Sun and AAA racers Mr Magic Bar, Sugar Nicky, and the stakes-winning Miss Davril. Water Lilly was said to be the best mare on the King Ranch by the time the AQHA was formed. This mare was shown in pedigrees to be a daughter of the Waggoner Ranch´s Yellow Jacket, but some claimed that she was actually a daughter of Peter McCue´s son Buck Thomas. Water Lilly lived up to her reputation by producing the good stallion Little Man in 1941 and the great stallion Hired Hand in 1943. Both were sons of Old Sorrel and both were top show horses. At the 1948 State Fair of Texas, for instance, Hired Hand was the grand champion stallion and Little man was named reserve champion. In 1942, Water Lilly Chicaro-sired daughter, Delicatesa De Texas, produced Tejano, another son of Old Sorrel who was to sire many good horses for the King Ranch remuda. Hired Hand With the aid of Water Lilly, Old Sorrel had sired, at the end of his breeding career, what many people believe was his greatest son, Hired Hand. Dr. Northway described Hire Hand as being about 15 hands, well balanced and wonderfully muscled in his forearms and hindquarters, with good, straight hind legs. He went on to state that Hired Hand came equipped with a particularly good disposition and temperament and could do anything that was desirable of an all-around Quarter Horse. Hired Hand was just as good in the breeding herd. For example, though only 32 of his foals were exhibited in AQHA- recognized shows, 3 earned their AQHA Championship. He and his foals were so exceptional that the decision was made to build the ranch´s entire breeding program around him. This was done by using him in a program very similar to the one designed for Old Sorrel. First, Hired Hand was mated with mares who were several generations removed from Old Sorrel. These foals and their descendants then were crossed among themselves in such a way as to dondentrate the blood of Hired Hand and perpetuate his type and abilities. Among Hired Hand´s many successful show horses were the AQHA Champions H H Dee, Henry´s Bullet, and Strawboss T. In addition, Fistful and Strawboss T were named Superior performance horses. Some of Hired Hand´s sons used successfully in the ranch´s program were King Hand, Hired Hand´s Cardinal, El Shelton, Tipo De Norias, and Hired Hand II. Based on the records of his foals, Hired Hand´s Cardinal must be judged one of the best in this group of outstanding horses. Out of a daughter of Peppy, Hired Hand´s Cardinal added luster to both branches of the family. Among the noted foals of Hired Hand´s Cardinal was the AQHA Superior cutting horse Chick Jay. With a grand total of more than 250 points in AQHA events. Chick Jay also was an AQHA Champion. Two top performing daughters of Hired Hand´s Cardinal proved tht his talents waren´t passed only to his sons. His filly Wax Doll was the 1962 AQHA High- Point Reining Mare and also earned a Superior in halter. The superb cutting mare Laura Felicis was the 1976 AQHA World Champion Junior Cutting Horse and the 1977 AQHA Reserve World Champion Senior Cutting Horse. Pep Up In the early 1940s, the Waggoner Ranch of Vernon, Tex., bought two young stallion prospects from the King Ranch. One was sired from the King Ranch. One was sired by Macanudo and the other was a son of Peppy named Pep Up. Years later, after the horse known to the Waggoner Ranch as Pep Up had become a highly successful sire, testimony was received by the AQHA the in the shipping of the two youngsters and their arrival in a rainstorm, their identities had been switched. In those days before widespread blood or DNA testing, the association had to make a judgment based on the facts at hand. After due deliberation, it was decided to switch the breeding of the two stallions. So, the official records were changed to show that Pep Up was a son of Macanudo and the other horse was listed as the son of Peppy. In either case, of course, Pep Up was strong in the blood of Old Sorrel. Although Pep Up sired many capable foals, his primary fame has come as a broodmare sire. Through such daughters as Shady Dell, producer of five AQHA Champions including Poco Dell and Peppy Belle, Pep Up will live in Quarter Horse history, regardless of his actual parentage. Peppy Belle earned her acclaim as dam of two of the greatest names in the cutting horse field, Peppy San and Mr. San Peppy. Peppy San was not a King Ranch horse, but has helped continue the reputation of this family. Two of his outstanding foals, Peppy´s Desire and Chunky`s Monkey, were both out of the world champion Stardust Desire. Since she was sired by Stardust Red, by Macanudo Jr, these two cutters had two crosses to Macanudo. Mr. San Peppy won the 1972 NCHA open Derby and then was named NCHA open world champion in both 1974 and 1976. He was the first horse to win, in 1976, both the NCHA title and the AQHA world championship in cutting. The first horse to win $100,000 in open cutting horse events, Mr. San Peppy was the youngest horse ever to be inducted into the NCHA Hall of Fame. The King Ranch first leased this great competitor and then bought him to add to its stallion battery. In his way the ranch brought in some outside blood, but through a horse who had a direct link to Old Sorrel. As a sire, Mr. San Peppy was equally as dominant. Among his foals were the 1976 AQHA Reserve World Champion Junior Cutting Horse, Beats Workin; 1982 NCHA World Champion Cutting Horse Tenino San; and NCHA Super Stakes Reserve Champion Miss Peppy Also. Mr. San Peppy also sired the noted Peppy San Badger (best known as Little Peppy). An NCHA Holl of Fame member, Pappy San Badger won the 1977 NCHA Futurity, the 1978 NCHA Derby, and became the 1980 NCHA Reserve World Champion. Bred by Joe Kirk Fulton of Lubbock, Tex., Peppy San Badger also was acquired by the King Ranch to add to the ranch´s dynasty. He, too, became an eminent sire of cutting horse. So, the blood of Old Sorrel lives on. Every new generation finds more talented horses who can trace back to this immortal horse, who died at age 31 in July 1946........... .......The Legend of Old Sorrel lives on! |
The Story of Old Sorrel...... push the Button and choose the Language!
|
Copyright (c) 2010. Alle Rechte vorbehalten.
| |  |
| |
| |
WARENKORB: KEINE WARENIhr Warenkorb ist leer.
WARENKORB: KEINE WARENIhr Warenkorb ist leer.
Special Content
|
|  |